öffentlich

Zweck der Stiftung ist es, gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Rahmen der Arbeit und Belange der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Bubenreuth und der Evang.-Luth. Gesamtkirchengemeinde Erlangen zu gleichen Teilen zu fördern und zu unterstützen. Insbesondere erfolgt dies durch finanzielle Zuwendungen

  • zu allen Aufgabenfeldern und Bereichen der kirchlichen und diakonischen Gemeindearbeit
  • zum Bauunterhalt der kirchlichen Gebäude und aller baulichen Anlagen
  • an hilfsbedürftige und unverschuldet in Not geratene Gemeindeglieder.

Der Stiftungszweck wird durch die Gewährung von Zuschüssen verwirklicht.

Prof. Dr. Kurt Michalzik wurde am 29. Februar 1916 in Lakellen in Ostpreußen geboren.

Nach Abitur und Wehrdienst folgten das Studium der Medizin in Königsberg und Leipzig. Im Anschluss an Kriegsdienst und Gefangenschaft fanden seine Schwester, seine Mutter und er sich in Erlangen wieder. In der Rudelsweiherstraße baute er sich zusammen mit seiner Schwester ein neues Zuhause auf. Ab 1946 war er als Facharzt für Frauenheilkunde an der Universität Erlangen tätig, später auch als Privatdozent und Professor.

In seinem Forschungs- und Arbeitsschwerpunkt, der Krebsfrüherkennung, gelang ihm Anfang der 50er Jahre die Einführung einer neuen und sehr effekti­ven Methode in Deutschland. Damit konnten unzählige Frauen vor einem negativen Krankheitsverlauf bewahrt werden.

Prof. Dr. Kurt Michalzik verstarb am 24. Mai 2014 im Alter von 98 Jahren.

Dr. Käte Freiwald (geb. Michalzik) wurde am 16. Februar 1919 in Lyk in Ostpreußen geboren.

In den Kriegsjahren musste sie ihr Jurastudium in Königsberg unterbrechen. Nach der Flucht aus Ostpreußen beendete sie in Erlan­gen ihr Studium und promovierte 1947 als erste Frau in Erlangen in Jura. Bis 1959 arbeitete sie als angestellte Rechtsanwältin, danach wurde sie als erste Rechtsanwältin mit eigener Kanzlei in Erlangen selbstständig. Besonders im Bereich des Familienrechts machte sie sich weit über Erlangen hinaus einen Namen.

Dr. Käte Freiwald starb am 10. Februar 2007 im Alter von 87 Jahren.

Das Grab der Familie befindet sich auf dem Friedhof der Altstädter Kirchengemeinde.

Komisch wirkte sie am Telefon, die Leiterin der Johannessenioren. Durcheinander. Gar nicht ihre Art, ich kannte sie sonst als zackig, zupackend, zuverlässig. Warum kommt sie nicht zum Punkt?, fragte ich mich, wir wollten doch über meinen Vortrag zum Buß- und Bettag sprechen. Es dauerte, bis ich verstand: Nein, es geht ihr nicht um den Vortrag, auch nicht um den Seniorenclub.

Der Herbst hat begonnen. Für viele ist er die schönste Jahreszeit. Die Hitze des Sommers ist vorüber, das Laub der Bäume zeigt sich in einmaligen Farben, es ist Erntezeit. Obwohl das Jahr merklich am verklingen ist, zeigt sich die Natur noch einmal bunt und heiter. Mit dem heiligen Franziskus, dessen Gedenktag am 4. Oktober ist, mag mancher in seinen berühmten Sonnengesang einstimmen: „Gelobt seist du, mein Herr! Durch unsere Schwester, die Mutter Erde; sie trägt und erhält uns, bringt vielerlei Früchte hervor und Kräuter und bunte Blumen.“

Was sagt eine Pfarrerin zum Tag der deutschen Einheit? Dass ein Wunder geschehen ist? Dass es eine Sache der Freude ist? Ich kann nur für mich sprechen. Und für mich ist es wahrhaftig ein Wunder, was 1989 seinen Ausgang nahm: Eine friedliche Revolution, die zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten führte. Geboren in Thüringen, aufgewachsen in Pommern, Kind einer deutsch-deutschen Ehe, das bin ich. Eine Großmutter in Erfurt, eine in Düsseldorf.

Papst Franziskus hat am vergangenen Wochenende seine Enzyklika Fratelli tutti vorgestellt. Er schreibt über die Geschwisterlichkeit, die wir Menschen brauchen. Der Termin für die Veröffentlichung ist perfekt gewählt, denn seine Worte passen in eine Welt, die von Corona erschüttert wird. Geschwisterlichkeit unter den Menschen war spürbar in der Zeit des Lockdowns, als Jugendgruppen in den Kirchengemeinden sich auf kurzem Weg verständigt haben, um alten oder behinderten Menschen, die nicht aus ihrer Wohnung konnten, die Einkäufe zu erledigen.