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Für Christinnen und Christen sind Karfreitag und Ostern die wichtigsten Feste im Jahr. Der Trauer über den Tod Jesu und die Freude über seine Auferstehung werden in allen Kirchengemeinden gedacht. 
Dabei wird sich an Karfreitag und Karsamstag in Gottesdiensten, auf Kreuzwegen und in Andachten an das Leiden und Steben Jesu erinnert. Die Stimmung ist traurig und ruhig. Oftmals sind auch Altar oder Kreuz verhängt. 
Wenn dann die Sonne am Ostersonntag aufgeht und die dunkle Nacht beendet, ist dies Symbol für die Auferstehung Jesu Christi. Das Leid ist überwunden – Christus ist auferstanden! Aus Freude über dieses Ereignis wird gefeiert: So wird der neue Tag in der Osternacht begrüßt, finden viele Festgottesdienste statt (auch im Freien) und geben Posaunen- und Gesangschöre Konzerte. Manch Angebot lässt sich auch digital besuchen.

Alle Gottesdienste und Andachten im Dekanat Erlangen an Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag finden Sie hier aufgelistet (bitte anklicken->)Evangelische Termine

Alle Gottesdienste und Andachten im Dekanat Erlangen über die Osterfeiertage finden Sie hier aufgelistet: (bitte anklicken ->)  Evangelische Termine

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Kirchenleitendes Organ überwiegend mit neuen Mitgliedern besetzt

Die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) hat den neuen Landessynodalausschuss (LSA) gewählt. Das Gremium gehört zu den vier kirchenleitenden Organen der ELKB und spielt eine zentrale Rolle bei der Vorbereitung von Synodaltagungen sowie bei der Umsetzung kirchlicher Beschlüsse. Den Vorsitz übernimmt die neu gewählte Synodalpräsidentin Tanja Keller. Zum ersten Vizepräsidenten und stellvertretenden Vorsitzenden wurde der 21-jährige Student Luca-Fynn Schieblich aus Kulmbach gewählt. Zweiter Vizepräsident und stellvertretender Vorsitzender ist Pfarrer Frank Bienk aus Günzburg.

„Im neuen Landessynodalausschuss kommen fachliche Kompetenz, vielfältige Erfahrungen und unterschiedliche kirchliche Perspektiven zusammen. Das ist eine große Stärke dieses neu gewählten Gremiums. Gerade in Zeiten des Wandels können wir Kirche so gemeinsam verantwortungsvoll weiterentwickeln und zukunftsfähig gestalten“, davon ist die Vorsitzende Tanja Keller überzeugt. Luca-Fynn Schieblich betonte zu seiner Wahl die Bedeutung einer Kirche, die nah bei den Menschen ist: „Bei jedem Menschen gibt es eine Lücke, und die können wir als Kirche füllen.“ Sein Anliegen sei es, besonders die Perspektiven der jungen Generation einzubringen: „Kirche vor Ort – nah bei den Menschen und ihren Gemeinden.“ Er wolle zuhören, Lösungen entwickeln und gemeinsam Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft übernehmen. Frank Bienk will im Präsidium Brücken bauen zwischen verschiedenen theologischen Ausrichtungen, zwischen städtischen und ländlichen Räumen, protestantischem Kernland und Diaspora. „Das Bild, das mich leitet, ist das einer Kirche, die sich verändern muss und wird, gerade um sich und ihrem Auftrag treu zu bleiben - der Weitergabe des Evangeliums.“ Das Ringen darum, wie das gelingen kann, sei Aufgabe der Landessynode.

Dem Landessynodalausschuss gehören folgende weitere 12 Mitglieder an. Zu den nichtordinierten Mitgliedern zählen Samuel Bammessel (Student aus Nürnberg), Gesine Clotz (Schulleiterin aus Ottobrunn), Luisa Hermann (Lehramtsstudentin aus München), Friedrich Sichermann (auszubildender Landwirt aus Ansbach), Markus Wierny (Geschäftsführer aus Erlangen), Carina Sehmisch (Religionspädagogin aus Hohenroth) sowie Sabine Geyer (Dipl.-Sozialpädagogin aus Cadolzburg). Zu den ordinierten Mitgliedern gehören Dr. Reiner Anselm (Theologieprofessor aus Gräfeling), Stefan Fischer (Pfarrer aus Hirschau), Britta Müller (Dekanin in Fürth), Daniela Schmid (Pfarrerin in Selb) sowie Dr. Regina Fritz (Theologieprofessorin aus Nürnberg).

Der Landessynodalausschuss besteht aus dem dreiköpfigen Präsidium der Synode und zwölf weiteren gewählten Mitgliedern. Er bereitet die Tagungen der Landessynode vor und nach, bearbeitet Anträge und wirkt bei kirchlichen Gesetzgebungsverfahren mit. Zudem achtet er darauf, dass die Beschlüsse der Synode umgesetzt werden.

Bayreuth/München, 25. März 2026
Christine Büttner, Pressesprecherin

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Am Samstagvormittag, den 21. März, kam die Dekanatssynode im Gemeindehaus B11 in der Erlanger Altstadt zusammen, wobei 60 Delegierte und Gäste aus den Kirchengemeinden und dekanatsweiten Diensten für eine lebendige, von offenem Austausch und konstruktivem Miteinander geprägte Atmosphäre sorgten.

Ein zentraler Meilenstein der Tagesordnung war die Verabschiedung des Dekanatsschutzkonzeptes zur Prävention sexualisierter Gewalt. Zwei wesentliche Bausteine wurden hervorgehoben: ein funktionierendes Beschwerdemanagement und das Thema Intervention. Die Präventionsbeauftragte Diakonin Uli Böhner und die für das Konzept verantwortliche Dekanin Gerhild Rüger stellten beides anhand hilfreicher Beispiele anschaulich vor. Die Dekanatssynode dankte dem ganzen Team für die aufwändige Erstellung des Schutzkonzeptes.

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Im Anschluss präsentierte Dekan Bernhard Petry den Bericht der beiden Dekanspersonen. In diesem Jahr setzte der Bericht über die laufenden Transformationsprozesse in der gesamten Landeskirche ins Bild. Angesichts sinkender Mitgliederzahlen und Einnahmen unterstrich er die Notwendigkeit einer verantwortungsvollen Konsolidierung sowie einer klugen strategischen Weiterentwicklung. Die darauffolgende offene Fragerunde bot Raum für Transparenz und das Erkennen chancenreicher Perspektiven, bevor Dekan Petry den intensiven Vormittag mit einem hoffnungsvollen Ausblick auf die Jahreslosung „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ beschloss. Er ermutigte die Anwesenden mit den Worten, dass es in der Bibel eigentlich immer um den Aufbruch und die Bewegung hin zu einer Welt gehe, wie Gott sie gewollt habe, und betonte: „Wir müssen davor keine Angst haben.Erneuerung gehört zu uns, schon immer. Gott ist mit uns auf dem Weg.“
 

Landessynode ELKB Abstimmung
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Starke Vertretung aus dem Dekanat Erlangen mit Markus Wierny und Stefan Eiselbrecher
Die bayerische evangelische Landessynode (das evang. Kirchenparlament (ck)) tritt vom 22. bis 26. März 2026 zu ihrer konstituierenden Sitzung in Bayreuth zusammen. Nach dem Eröffnungsgottesdienst in der Stadtkirche beginnt am Montag die inhaltliche Arbeit, die insbesondere von der Wahl des neuen Präsidiums, der Besetzung der Ausschüsse sowie dem Bericht von Landesbischof Christian Kopp geprägt sein wird.
Besonders erfreulich ist die starke regionale Vertretung aus dem Dekanat Erlangen: Markus Wierny (48) aus der Erlanger Gemeinde St. Matthäus wurde als einer der beiden ehrenamtlichen Synodalen des Wahlkreises gewählt. Er bringt umfangreiche Erfahrung aus seiner Mitarbeit im Präsidium der Dekanatssynode Erlangen und im Dekanatsausschuss mit. Gemeinsam mit ihm vertritt Stefan Eiselbrecher (44) aus Eckental (KGM Eschenau) die Anliegen des Wahlkreises in der neuen Landessynode.
Eine besondere Rolle spielt zudem die langjährige Erlanger Synodenpräsidentin Dr. Annekathrin Preidel (KGM Eltersdorf), die nach vielen Amtsjahren ausscheidet und bei der konstituierenden Sitzung ihren abschließenden Bericht über die Arbeit des Landessynodalausschusses vorlegen wird.
Zur regionalen Delegation gehören darüber hinaus Dekanin Kathrin Klinger (53) aus Langenzenn auf mittlerer Leitungsebene, Pfarrer Christian Simon (59) aus Velden als ordinierter Vertreter, sowie Prof. Dr. Florian Höhne (45) aus Erlangen, der als berufenes Mitglied und Vertreter des Fachbereichs Evangelische Theologie der FAU ebenfalls in der Landessynode mitwirkt.

Weitere Informationen zur Arbeit der Landessynode finden sich unter:
https://landessynode.bayern-evangelisch.de
 

Basiskurs Seelsorge BildungEvangelisch
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Beim Basiskurs Seelsorge „Engagement mit Herz und Kompetenz“ begaben sich 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an vier intensiven Abenden bei Bildung Evangelisch in Erlangen auf eine Entdeckungsreise in ein anspruchsvolles Ehrenamt. An drei Kursabenden vermittelten Sabine Gilson (Erwachsenenbildnerin), Carsten Kurtz (Diakon) und Frank Nie (Pfarrer und Klinikseelsorger) grundlegende Kompetenzen der Seelsorgearbeit. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Entwicklung einer achtsamen, zuhörenden Haltung sowie auf der reflektierten Einschätzung der eigenen Eignung für dieses herausfordernde Tätigkeitsfeld.

Ein Höhepunkt war der vierte Abend, an dem der direkte Austausch mit der Praxis im Mittelpunkt stand. Insgesamt acht unterschiedliche Einsatzstellen – von Krankenhaus- Telefon- und Notfallseelsorge über den Hospizverein und Besuchsdienst bis hin zu innovativen Angeboten wie dem Kaffee-Bike in St. Matthäus – stellten ihre Arbeit persönlich vor. Dadurch erhielten die Teilnehmenden wertvolle Einblicke, konnten Kontakte knüpfen und – wenn gewünscht – direkt erste Schritte in ihr künftiges Engagement gehen.

Die große Nachfrage nach dem Kurs sowie das durchweg positive Feedback der Teilnehmenden ermutigen das Team bereits, weitere Kurstermine im Herbst ins Auge zu fassen.

Pfarrerin und Dekanin Gerhild Rüger wird in Uttenreuth verabschiedet
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21 Jahre lang war Gerhild Rüger Gemeindepfarrerin in Uttenreuth – auf unterschiedlichen Stellen und mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die letzten acht Jahre als geschäftsführende Pfarrerin.
Seit dem 1. Januar ist sie nun mit 100 % Dekanin im Dekanat Erlangen, mit Schwerpunkt für die Region Ost und weitere Aufgabenbereiche.
Am Sonntag, den 25.1.26 wurde sie feierlich aus der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Uttenreuth verabschiedet. Als Gemeindepfarrerin eröffnete sie den Gottesdienst und hielt ihre letzte Predigt - als Dekanin führte sie nach der Verabschiedung den Gottesdienst zu Ende.

Eine Überraschung kam noch vor dem Nachspiel: der Kirchenvorstand hatte ein Extra-Segenslied für sie ausgewählt, und zusammen mit der ganzen vollen Kirche erklang der musikalische Segensgruß „Geh unter der Gnade“ für Gerhild Rüger.
Beim ebenso vollen Empfang im Gemeindehaus nebenan ließ die Vertrauensfrau Monika Härer noch einmal die 21 Jahre Gemeindearbeit von Pfarrerin Gerhild Rüger in ihren verschiedenen Aufgaben und Bezügen Revue passieren, musikalische und humoristische Beiträge von Kirchenvorstand, Kinderhaus und der Kirchenmaus Balthasar sowie Grußworte des Bürgermeisters und der katholischen Schwestergemeinde würdigten ihr fröhliches Engagement und ihre vielfältigen Talente, die sie in die Gemeinde eingebracht hat.

Jodie Griggs / Getty Images
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Die Fastenaktion der Evang. Kirche unter dem Motto „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“

Liebe Mitfastende,

weit draußen im Weltall soll es einen Planeten geben, der zu einem Drittel aus Diamant besteht. Eine Welt aus dem härtesten Stoff, den wir kennen. Eine faszinierende Vorstellung. Bei uns auf der Erde ist Härte auf andere Weise allgegenwärtig. Sie zeigt sich etwa in Unbarmherzigkeit und Gewalt. Zahllose Menschen erleben sie an Leib und Seele. Wir selbst legen oft eiserne Panzer an, um uns zu schützen. Und verletzen uns damit umso mehr. Wie anders tritt Gott unserer Welt gegenüber. Ungeschützt, mitfühlend. „Also hat Gott die Welt geliebt“, so heißt es in Johannes 3,16. Was für ein heilender Umgang!

Die Fastenaktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“. Für sieben Wochen treten wir bewusst aus der Praxis und den Bildern der Härte heraus. Wir fühlen uns ein in den Blick Gottes auf unsere Welt. Wir üben uns in einem mitfühlenden Umgang miteinander. Kein Stoff, und sei er hart wie Diamant, schützt vor den Verletzungen des Lebens. Doch Anteilnahme, ein mitfühlender Blick, ein erlösendes Wort können befreiend sein. „Sie umarmten sich lange. Sie hielten sich so fest, wie es Menschen tun, die etwas miteinander erlebt haben, was so schrecklich ist, dass sie darüber nicht sprechen können. Sie weinten.“ Vor Jahrzehnten las ich einmal diese Zeilen, die ich der Erinnerung nach wiedergebe.

Das können wir tun: einander festhalten im Schmerz und auf den Weg Gottes schauen, der uns herausführen kann. Lassen Sie uns mit Gefühl durch die Passionstage gehen, auf Ostern zu. Lassen Sie uns fühlen, wie lebendig das Leben sein kann, wenn es jenseits aller Härte neu wird! Schön, dass Sie dabei sind.

Ihr Ralf Meister (Landesbischof in Hannover und Botschafter der Aktion „7 Wochen Ohne“)

Gottesdienste und Andachten im Dekanat Erlangen zur Fastenzeit: https://www.evangelische-termine.de/veranstaltungen?region=502&&highlight=all&q=fasten

Fastenmails von "7 Wochen ohne" abonnieren: https://7wochenohne.evangelisch.de/fastenmail

Fastenmails der Klinikseelsorge Erlangenhttps://www.evangelische-klinikseelsorge-erlangen.de/fastenbilder-2026-0

Arbeitsplatz Bundeswehr
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Du entscheidest. Wir begleiten. - Landesbischof bietet jungen Leuten Beratung zum Wehrdienst an

Die ersten jungen Leute in Deutschland erhalten in diesen Tagen Post von der Bundeswehr. Darin werden sie gefragt, ob für sie ein Wehrdienst infrage kommt. Aus diesem Anlass schreibt auch der bayerische evangelische Landesbischof Christian Kopp 22.000 junge Erwachsene des Jahrgangs 2008 an. Er macht in seinem Schreiben darauf aufmerksam, dass es Beraterinnen und Berater der Kirche zu Fragen rund um Wehrdienst, Freiwilligendienst und Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen gibt, teilte die Landeskirche am Dienstag mit. Die über 40 Berater würden eine niedrigschwellige Kurzberatung anbieten. Bei konkreteren Fragen zur Realität in der Bundeswehr, zu den Jugendfreiwilligendiensten oder zur Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen könnten sie die Hilfesuchenden an die Arbeitsstelle „kokon“ für konstruktive Konfliktbearbeitung in der Landeskirche in Nürnberg verweisen, informiert die Landeskirche.

Innere Stimme verstehen
Tausende junge Menschen würden gerade darüber nachdenken, wie sie sich in einer unruhigen Welt für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit einsetzen könnten, schreibt der Bischof. Aus evangelischer Sicht sei die persönliche Gewissensentscheidung zentral. Kopp weist darauf hin, dass es unterschiedliche Wege gebe, Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen. Der Dienst in der Bundeswehr könne ein Beitrag zum Schutz der freiheitlich-demokratischen Staats- und Gesellschaftsordnung sein, sei aber in besonderer Weise mit Gewissensfragen verbunden. „Wir können Dir die Entscheidung nicht abnehmen“, heißt es in dem Schreiben, teilt die Landeskirche mit, „aber wir begleiten Dich gern dabei, Deine innere Stimme besser zu verstehen“.

Weiterführende Informationen und Beratungsangebot hier: 

Spenden für den Flüchtlingsschutz
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Flüchtlingsschutz nicht weiter schwächen

Berlin/Nürnberg, 13. Januar 2026 // Steigender Hunger, Entrechtung von Frauen und Mädchen, die Folgen des Erdbebens: Es gibt viele Gründe, um der anhaltenden Not in Afghanistan zu entfliehen. Doch rund 2,6 Millionen Afghan*innen mussten 2025 aus dem Iran und Pakistan in ihre Heimat zurückkehren, weil sie dort nicht mehr geduldet werden. „Wir erleben auf regionaler Ebene konkret, welche Folgen es hat, wenn politische Interessen wichtiger sind als humanitäre Not. Der Flüchtlingsschutz spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Er muss auf internationaler Ebene wieder gestärkt werden“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, mit Blick auf die heute beginnende UN-Konferenz zu Flüchtlingsfragen in Genf.

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Die Stadtgesellschaft in Erlangen hat ein starkes Zeichen für ein gleichberechtigtes und solidarisches Zusammenleben gesetzt:

Dekan Dr. Bernhard Petry gehört zu den über 40 Erstunterzeichnern der „Erlanger Erklärung für Vielfalt, Respekt und Toleranz“. Mit der Unterschrift für das Evang. Luth. Dekanat Erlangen zeigt er, dass sich die evang. Kirche, gemeinsam mit zahlreichen Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft, zu den Werten der Erklärung bekennt. Die feierliche Unterzeichnung fand am 06. Oktober 2025 im Rathaus statt. Sie bildet den Höhepunkt eines Prozesses, der vom Büro für Chancengleichheit und Vielfalt / Internationale Beziehungen initiiert wurde. Die Unterzeichnenden bekunden mit der Erklärung das gemeinsame Ziel eines gleichberechtigten, solidarischen und diskriminierungsfreien Zusammenlebens in Erlangen. Grundlage sind die Würde jedes Menschen sowie die Grund- und Menschenrechte.
Das Netzwerk der Unterzeichnenden hat zum Ziel, gemeinsame Werte aktiv in ihren Organisationen zu leben und nach außen zu vertreten. Die Erklärung bietet eine Plattform, um Ressourcen zu bündeln, Kooperationen zu stärken und gemeinsam wirksame Maßnahmen für eine noch lebenswertere Stadtgesellschaft zu erarbeiten.
Mit der Unterschrift von Dekan Dr. Petry unterstreicht das Dekanat Erlangen die Bedeutung dieser Werte für das kirchliche und gesellschaftliche Leben in der Region.

Grundsätzlich ist die Unterzeichnung für alle Organisationen mit Sitz in Erlangen offen, die sich mit den Werten und Zielen identifizieren sowie Interesse an der Zusammenarbeit haben. Unternehmen, Vereine, Forschungseinrichtungen oder Gruppen sind im Netzwerk willkommen. Wenn Sie die Erlanger Erklärung unterzeichnen möchten, schicken Sie bitte eine Nachricht an: diversity@stadt.erlangen.de

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