Aktuelles

Unterstützung nach dem verheerenden Hochwasser

Flutkatastrophe in Westdeutschland - Diakonie Katastrophenhilfe

Es ist eine der schwersten Unwetter-Katastrophen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland: Nach aktuellen Angaben sind knapp 180 Menschen bei den Überschwemmungen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ums Leben gekommen. Auch Bayern ist vom Unwetter schwer getroffen. Dank der überwältigenden Spendenbereitschaft können die evangelische Kirche und die Diakonie in einem ersten Schritt nun vier Millionen Euro für die Betroffenen bereitstellen. Die evangelischen Kirche und die Diakonie rufen weiter zu Spenden auf.

So hilft die Diakonie: Diakonie Katastrophenhilfe Hochwasser

  • Erste Bargeld-Zahlungen, bei denen die Betroffenen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen selbst entscheiden können, was sie am dringendsten benötigen. Die Auszahlungen können für technisches Gerät zur Beseitigung der Flutschäden ebenso eingesetzt werden wie für eine Unterbringung, weil das eigene Haus unbewohnbar ist, Lebensmittel oder Hausrat.
  • Jugendfreizeiten und psychologische Unterstützung für Kinder und Jugendliche.
  • Weitere Maßnahmen werden mit dem lokalen Partner, staatlichen Stellen und den kommunalen Krisenstäben abgestimmt.
  • Gemeinsam mit der Diakonie Bayern ist die Diakonie Katastrophenhilfe auch in den betroffenen Gebieten in Bayern aktiv.

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin, Evangelische Bank,
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02, Stichwort: Hochwasserhilfe Deutschland, Online: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden

Pfarrerin Ulla Knauer in der Johanneskirche eingeführt

Einführungsgottesdienst in der Johannesgemeinde in Erlangen

von links: Frau Schnupp, Dekan Huschke, Frau KnauerAm Sonntag, de 18. Juli wurde in einem feierlichen Gottesdienst Pfarrerin Ulla Knauer in ihren neuen Dienst eingeführt. Dekan Huschke vollzog die Segnungshandlung. Der Gottesdienst wurde von Pfarrerin Schnupp mitgestaltet, mit der sich nun Frau Knauer die Stelle teilen wird.

Dabei werden Gottesdienste, Taufen, Hochzeiten und Trauerfeiern beide Pfarrerinnen je zur Hälfte übernehmen. Schwerpunkte von Frau Knauer sind die pädagogische und trägerverantwortliche Begleitung des Johanneskindergartens, die Erwachsenenbildung sowie die Verantwortung für den Bau- und Finanzausschuss der Gemeinde. Frau Schnupp verantwortet weiterhin die Pfarramtsführung, den Konfirmandenunterricht (im Team mit Kent Krußig), und die Seniorenarbeit.

Wir wünschen Pfarrerin Knauer alles Gute und Gottes Segen für den Dienst in der Johannes-Gemeinde und beiden Stellenteilerinnen einen guten, gemeinsamen Start.

Auf dem Bild von links: Pfarrerin Schnupp, Dekan Huschke, Pfarrerin Knauer ©J.Knauer

Johanneskirche_KnauerJohanneskirche_Knauer

Leiter des Erlanger Schulreferats wechselt nach Nürnberg

Diplom-Religionspädagoge Michael Löhner wird Direktor des Schulreferats im Kirchenkreis Nürnberg und Schulbeauftragter für
den Dekanatsbezirk Nürnberg

Michael LöhnerLeider verlässt Michael Löhner zum 1. September das Dekanat Erlangen, um seine neue Stelle als Direktor des Schulreferats im Kirchenkreis Nürnberg und Schulbeauftragter für den Dekanatsbezirk Nürnberg anzutreten. Der 50jährige Diplom-Religionspädagoge war bisher als Leiter des Schulreferates im Dekanat Erlangen tätig. Und dort als ordnender Organisator, als ruhiger Ansprechpartner, Kommunikator in Krisensituationen und äußerst geschätzter Kollege bekannt.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge meint er: „Es fällt mir nicht leicht aus Erlangen wegzugehen. Habe ich doch viele Jahre hier mit Ihnen allen den evangelischen Religionsunterricht im Dekanat gestalten dürfen. Ich danke Ihnen allen für die schöne und konstruktive Zeit. Aber ich freue mich nun auch auf die herausfordernde und schöne Aufgabe im Dekanat Nürnberg und den Kirchenkreis Nürnberg. Mit vielen neuen Eindrücken, neuen Kolleg*innen und neuen Ideen für die Zukunft des Religionsunterrichts.“

Seine Ernennung ist kirchenintern ein starkes berufsgruppenpolitisches Signal, da mit ihm erstmalig ein Religionspädagoge diese Leitungsfunktion wahrnimmt. Das Evangelische Schulreferat Nürnberg ist zuständig für gut 120 kirchliche Religionslehrkräfte, deren Einsatz, Beratung und Beurteilung. Außerdem begleitet das Referat staatliche Lehrkräfte aller Schularten, die evangelischen Religionsunterricht an den etwa 150 Schulen in Nürnberg erteilen. Das Schulreferat ist Ansprechpartner für alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern.

Wir wünschen Michael Löhner alles Gute und Gottes Segen für sein neues Arbeitsfeld.

„Lebensqualität darf keine Altersgrenze haben“

Wohnungslosenhilfe für ältere Menschen

Sozialpädagogin Babette Brokmeier begleitet Holger Grube (Name geändert) seit über einem halben Jahr. Sie bringt Zeit mit, um zuzuhören und Bedarfe festzustellen.In der Wohnungslosenhilfe der Diakonie Erlangen kümmern sich seit 2020 zwei Mitarbeitende um ältere Menschen in verfestigter Wohnungslosigkeit mit dem Ziel, neue Lebensperspektiven zu schaffen.

ERLANGEN. Rund 370 Menschen leben derzeit in Erlangen in einer städtischen Verfügungswohnung. Im Rahmen eines Projektes arbeiten zwei Sozialpädagoginnen der Diakonie Erlangen daran, die Lebens- und Wohnsituation älterer Bewohner*innen zu verbessern. Wieder eine Arbeit zu finden, ist in vielen Fällen aussichtslos. Die Bedarfe liegen anderswo: Die Mitarbeitenden unterstützen ihre Klienten*innen bei gesundheitlichen Problemen, bei der Suche nach eigenem Wohnraum und einer Beschäftigung. Sie helfen ihnen auch, den Alltag zu strukturieren und die Freizeit zu gestalten. Gemeinsam wird versucht, neue Perspektiven zu entwickeln und die Lebensqualität zu erhöhen. 

Durch die Krankheit ausgebremst
Holger Grube (Name geändert) ist einer der Klienten*innen des Projektes. Sein Zuhause schön zu haben, ist dem 59-Jährigen wichtig, auch wenn es nur vorübergehend ist. Gerne möchte er die Wände neu streichen, aber aus gesundheitlichen Gründen wäre eine Spezialfarbe nötig – und die ist teuer. In seinem Allergieausweis findet sich eine lange Liste an Stoffen, auf die sein Körper stark reagiert. „Wegen der Kontaktallergie kann ich zum Beispiel auf meinem PVC-Boden nicht barfuß gehen“, erklärt er. Die Krankheit erschwert nicht nur den Alltag, sondern hat auch dazu beigetragen, dass Grube keine Arbeit mehr gefunden hat. 

Taufboom in den Kirchengemeinden - Weniger Kirchenaustritte

Kirchliche Statistik 2020:  Corona hat deutliche Spuren im kirchlichen Leben hinterlassen

Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/seneciojercy-14196544/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4656562">Jercy Rhea Senecio</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4656562">Pixabay</a>Die Corona-Schutzmaßnahmen haben im vergangenen Jahr nicht nur das öffentliche Leben, den Schulalltag, die Wirtschaft und den Tourismus erheblich beeinträchtigt, sondern auch Spuren im kirchlichen Leben der 1536 evangelischen Kirchengemeinden in Bayern hinterlassen.  
Landesbischof Bedford-Strohm: „Es war sehr schmerzlich, dass wir so große Einschränkungen für unser gemeindliches Leben zu verkraften hatten. Gerade für das kirchliche Leben ist Gemeinschaft zentral. Umso dankbarer bin ich für all die kreativen Wege, mit denen die Gemeinden auf diese Situation reagiert haben. Ich hoffe, dass daraus auch Impulse der Erneuerung für die Zukunft erwachsen.“
In der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern wurden im vergangenen Jahr 11.780 (2019: 20.399) Personen getauft, davon 11.305 Kinder. 13.586 junge Menschen ließen sich im vergangenen Jahr konfirmieren (2019: 18.272). Kirchlich getraut wurden 1.577 (2019: 4.776) Paare. Leicht angestiegen ist die Zahl der kirchlichen Bestattungen auf 26.397 (2019: 25.827). Ehrenamtlich tätig waren im vergangenen Jahr 146.600 (2019: 152.656) Personen.
In die Kirche eingetreten sind 2.154 (2019: 2.827) Personen, aus der Kirche ausgetreten sind 26.590 (2019: 32.387) Personen. Am 31. Dezember 2020 hatte die bayerische Landeskirche 2.252.534 (2019: 2.297.509) Kirchenmitglieder.
 
Trauungen werden auf 2022 verschoben - Taufen boomen derzeit

Bedford-Strohm zum Weltflüchtlingstag: „Wir sind nicht ohnmächtig“

EKD-Ratsvorsitzender ruft zum internationalen Gedenktag zu Solidarität mit Geflüchteten auf

Landesbischof Bedford-StrohmZum diesjährigen Weltflüchtlingstag am 20. Juni hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm dazu aufgerufen für die Würde und Rechte von Geflüchteten einzutreten:
 
„Fast 80 Millionen Menschen sind weltweit vertrieben oder auf der Flucht. Die meisten Geflüchteten finden Aufnahme in Nachbarländern, denen selbst das Nötigste fehlt. Durch die Corona-Pandemie hat sich die Lage von Menschen auf der Flucht noch verschärft. Der Weltflüchtlingstag erinnert uns an ihr Schicksal - und in diesem Jahr auch an 70 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention“, so Bedford-Strohm. Die Konvention sei das wichtigste internationale Dokument für den Flüchtlingsschutz und bis heute unverzichtbar. „Die Würde und die Rechte von Menschen auf der Flucht sind unverhandelbar - gerade in der Europäischen Union und an ihren Grenzen“, erinnerte Bedford-Strohm. Er rief dazu auf, für Geflüchtete aktiv einzutreten: „So groß die Not weltweit auch ist, wir sind nicht ohnmächtig. Wir können helfen, indem wir für Menschen in Not beten und sie damit dem Vergessen entreißen; indem wir für eine Politik eintreten, die Schutzbedürftige aufnimmt und Fluchtursachen lindert; indem wir spenden an die Diakonie Katastrophenhilfe oder andere Organisationen; indem wir weiter an der Seite derjenigen bleiben, die unsere Solidarität und die Hilfe brauchen“, so der EKD-Ratsvorsitzende.
 
Die UN-Vollversammlung hat den 20. Juni zum zentralen internationalen Gedenktag vor 20 Jahren für Flüchtlinge ausgerufen. Dieser Tag wird in vielen Ländern von Aktivitäten und Aktionen begleitet, um auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen.
 
Der Weltflüchtlingstag ist den Flüchtlingen, Asylsuchenden, Binnenvertriebenen,  Staatenlosen und RückkehrerInnen auf der ganzen Welt gewidmet, um ihre Hoffnungen und Sehnsüchte nach einem besseren Leben zu würdigen.
 
Informationen zum kirchlichen Engagement für Geflüchtete finden Sie unter www.ekd.de/flucht-und-integration.

Länder und Städte des Nahen Ostens sind für die drei abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam zentrale Orte des Glaubens

Gemeinsame Pressemitteilung der CIAG (Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft) Erlangen und der JKG (Jüdische Kultusgemeinde) vom 18. Mai 2021

https://www.erlangen.de/Portaldata/1/Resources/030_leben_in_er/dokumente/Christlich_Islamische_Arbeitsgemeinschaft_Flyer_CIAG.pdfDie Länder und Städte des Nahen Ostens sind für die drei abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam zentrale Orte des Glaubens. In diesen Tagen sterben dort viele unschuldige Zivilisten; Kinder, Mütter, Väter, Geschwister, die schmerzlich fehlen werden. Gleichzeitig leben viele Familien in Angst und Schrecken und gewalttätige Angriffe gefährden das empfindliche Gefüge des zivilgesellschaftlichen Lebens. Gesundheitswesen, Bildung, Wohnungsbau, Handel sowie das Vertrauensverhältnis zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen werden um Jahre zurückgeworfen.
Als Vertreter der Zivilgesellschaft und des interreligiösen Dialogs in Erlangen trauern wir mit den Familien, den Eltern und Geschwistern der umgekommenen Menschen. Jedes durch Gewalt beendete Leben ist eines zu viel.
Mit Entsetzen mussten wir in den vergangenen Tagen antisemitische Hetze in mehreren deutschen Städten zur Kenntnis nehmen. Dies erschreckt umso mehr, als deutschlandweit in unzähligen großen und kleinen Städten seit Jahren Dialog zwischen Juden, Christen und Muslimen geführt wird, um Gräben zu überwinden und einander und den Glauben der Anderen kennenzulernen.
Dabei besteht keine Frage, dass Kritik an der israelischen Besatzungspolitik legitim ist und unter die Meinungsfreiheit fällt. Wie Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble erklärt hat, muss es möglich sein, israelische Politik zu kritisieren und dagegen zu protestieren, ohne dass sofort Rassismus oder Antisemitismus unterstellt wird. Zu verurteilen ist jedoch, wenn Kritik und Protest als Deckmantel für das Schüren von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit missbraucht werden.
Dieser offen gezeigte Hass zeigt, wie dünn die Kruste des Verstehens und des Miteinanders an vielen Stellen noch immer ist und dass wir den interreligiösen Dialog brauchen, dieser aber flankiert sein muss von bildungspolitischen und sozialen Maßnahmen für alle Generationen, für Menschen jeglicher Herkunft und Religion.
Wir schließen uns den Worten unseres Bundespräsidenten, Frank-Walter Steinmeier an, der vor einer Spaltung der Gesellschaft warnt, und auch den Worten von Aiman Mazyek, dem Vorsitzenden des Zentralrates der Muslime in Deutschland, der sagte: „Wer unter dem Vorwand von Kritik an Israel Synagogen und Juden angreift, hat jedes Recht auf Solidarität verwirkt“.
Wir in Erlangen sehen seit vielen Jahren Menschenrechtsfragen unter dem Leitgedanken des 1. Artikels unseres Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Vereint in dieser Überzeugung werden wir zusammenstehen und gemeinsam verdeutlichen, dass wir als Bürgerinnen und Bürger Erlangens uns jeglichem Rassismus entgegenstellen, ganz gleich ob er sich gegen Jüd*innen, Muslim*innen, Christ*innen oder andere Gruppen richtet. Wir plädieren für Friedensprozesse im Heiligen Land. Alle Beteiligten am interreligiösen Dialog in Erlangen wollen weiter dazu beitragen, dass GG Artikel 4, nämlich die Freiheit des Glaubens und der Religionsausübung, von staatlichen Organen gesichert und von der Zivilgesellschaft gelebt werden kann. Die CIAG (Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft) erhebt ihre Stimme, um den Gläubigen in Erlangen zuzurufen, dass der Glaube uns Stärkung, Trost und Hoffnung gibt und dass es zum Weg einer ehrlichen, respektvollen und friedvollen Verständigung keine Alternative gibt.
Abdelilah El Badi (Sprecher der CIAG Erlangen), Martin Ogiermann,  Dekan Huschke, Dekan Pflaum, Dr. Elisabeth Preuß,  Esther Klaus (Jüd. Kultusgemeinde)

Fair-Trade, Ökumene und Tango Argentino

Die neuen Studierendenpfarrerinnen der ESG stellen sich in einem YouTube Video vor.

 

Pfarrerinnen Marita Schiewe und Julia NigmannMarita Schiewe und Julia Nigmann sind die beiden neuen Studierendenpfarrerinen der Evangelischen Studierenden Gemeinde Erlangen (ESG). Gemeinsam, mit dem Gemeinderat, versorgen die beiden Gemeindepfarrerinnen das Leben im ESG-Haus. Im Video stellen sich die Beiden gegenseitig vor und beschreiben, was es mit der Fair-Trade Bio-Schokolade, der gelebten Ökumene, dem Sonnenschein aus Heidelberg und den Nürnberger Bratwürstchen auf sich hat. Kontakt und Informationen: https://www.esg-erlangen.de/pfarrerinnen.html 

Das Dekanat Erlangen freut sich über den neuen Schwung in der ESG und wünscht einen guten Start und Gottes reichen Segen für die Arbeit und Begegnungen mit den Studierenden.

Mit E-Bike und E-Roller umweltfreundlich und schnell zum Termin

Anschaffung dank Spende von 1.500,00 € aus der Stiftung der Bank für Kirche und Diakonie, sowie dem Zuschuss „Umweltbildung“ der ELKB in Höhe von 500,00 €

GKV Erlangen - E-Bike und E-RollerDie Großstadt Erlangen befindet sich in der Metropolregion Nürnberg und ist ebenfalls stark durch den Kraftfahrtverkehr belastet - und dies trotz der Bekanntheit als Fahrradstadt. Dabei ist die Fahrt mit dem PKW nicht nur eine Belastung für die Umwelt, sondern sorgt auch dafür, dass schon bei kurzen Entfernungen innerhalb des Stadtgebietes durch Stau, Umleitungen und Parkplatzsuche, ein hoher zeitlicher Aufwand anfällt. 
Ab sofort können die Mitarbeitenden des Evang.-Luth. Kirchengemeindeamtes Erlangen ihre Dienstfahrten zu Terminen, Sitzungen, Gebäudebesichtigungen, usw. – mit dem E-Bike oder E-Scooter ansteuern und so einen Beitrag für den Umweltschutz leisten. Gleichzeitig werden Zeit und Kosten eingespart und die Gesundheit der Mitarbeitenden durch die körperliche Betätigung gefördert.
Die Anschaffungen wurde mit einer Spende in Höhe von 1.500,00 € durch Stiftung der Bank für Kirche und Diakonie, sowie mit einem Zuschuss aus dem Topf „Umweltbildung“ der ELKB in Höhe von 500,00 € unterstützt. 
Der Leiter des Kirchengemeindeamts Erlangen, Tobias Gick und die Mitarbeitenden (auf dem Bild von links: Doris Bork, Tanja Murmann, Michael Schmuck, Tobias Gick) danken den Unterstützern herzlich für die Zuschüsse.

Tagespflege für Senioren*innen soll Bewegungsareal bekommen

Mithilfe von Spenden will die Diakonie Erlangen ein Bewegungsareal im Garten des Maria-Busch-Hauses errichten. Die Geräte sollen für die Gäste der dort ansässigen Tagespflege-Einrichtung für Senioren*innen auch mit Rollator oder Rollstuhl selbstständig zugänglich sein. 20.000 Euro werden dafür benötigt.

© Diakonie Erlangen: Bild 1: Bewegung im Freien ist für die 25 Gäste der Tagespflege ein wichtiger Bestandteil im Wochenprogramm. Ein Bewegungsareal mit speziell auf Senioren*innen ausgerichtete Geräte soll das Angebot ergänzen.ERLANGEN. „Besonders für die in ihrer Mobilität eingeschränkten, aber auch für die noch fitteren Tagesgäste, wäre das Bewegungsareal ein Segen“, sagt Alexandra Meyer, Leiterin der Tagespflegeeinrichtung für Senioren*innen im Maria-Busch-Haus zu dem geplanten Aktivgelände. Kleine Spaziergänge im Garten sind bereits ein wichtiger Teil der Betreuungsarbeit. „Einige der Gäste haben eine Demenzerkrankung“, erklärt Meyer, und dadurch ohnehin einen großen Bewegungsdrang. Was aber noch fehlt, ist ein auf die besonderen Bedürfnisse der Alten zugeschnittenes Bewegungsangebot im Freien, das auch Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, selbstständig nutzen können. Darum soll bald ein Areal mit Radtrainer, Hand-Augen-Koordinator und Rückentrainer entstehen. Der vorhandene Rundweg soll ebenfalls teilweise erneuert werden. Das freut auch Erika Sachse, die regelmäßig in die Tagespflege kommt: „Wegen der Bewegung an der frischen Luft und weil er auch im Rollstuhl zu nutzen ist. Überhaupt ist beweglich zu bleiben ja auch im hohen Alter sinnvoll.“ Die 106-Jährige ist derzeit die älteste Erlangerin.