Aktuelles

Libanon Nothilfe: Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden auf!

„Das Ausmaß der Katastrophe in Beirut ist schockierend. Wir sind im ständigen Austausch mit unseren Partnern vor Ort und stehen für jede Unterstützung bereit, die sie in dieser schweren Zeit brauchen." (Michael Frischmuth)

Diakonie_Katstrophenhilfe_LibanonBerlin/Nürnberg, 7. August 2020. Die Diakonie Katastrophenhilfe wird die betroffenen Menschen nach der verheerenden Explosion in Beirut über ihre lokalen Partner unterstützen. Michael Frischmuth, Kontinentalleiter Asien beim evangelischen Hilfswerk: „Das Ausmaß der Katastrophe in Beirut ist schockierend. Wir sind im ständigen Austausch mit unseren Partnern vor Ort und stehen für jede Unterstützung bereit, die sie in dieser schweren Zeit brauchen."

Nicht nur die direkten Auswirkungen sind verheerend, auch mittelfristig braucht der Libanon Hilfe. Eine schwere Wirtschaftskrise und der Wertverfall des libanesischen Pfunds haben die Hälfte der Bevölkerung in Armut gestürzt. Die ohnehin schwierige Ernährungssituation wird sich nun weiter verschärfen. Immense Zerstörungen in der Hauptstadt werden die Preise von Baumaterial in den kommenden Wochen in die Höhe treiben. Den Menschen im Libanon stehen weitere schwere Zeiten bevor.

Das gilt besonders für hunderttausende Flüchtlinge, die vor dem Krieg in Syrien in den vergangenen neun Jahren im Libanon Schutz gesucht haben. Gemessen an der Einwohnerzahl hat kein Land so viele Menschen aus Syrien aufgenommen. Der Libanon hat sich seit dem Ausbruch des Krieges im Nachbarland solidarisch gezeigt – ebenso muss die Weltgemeinschaft nun Solidarität mit dem Libanon zeigen.“

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden: 
Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin 
Evangelische Bank 
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Nothilfe Libanon
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/  

Festlich-Besinnliches von der Renaissance bis zur Neuzeit

290. (Sommer-)Orgelvesper am 16. August 2020 um 19 Uhr in der St. Nikolauskirche - Baiersdorf

orgelvesperFestlich-Besinnliches von der Renaissance bis zur Neuzeit erwartet die Besucherinnen und Besucher in der 290. (Sommer-)Orgelvesper am 16. August 2020 um 19 Uhr in der St. Nikolauskirche.
Seien Sie gespannt auf ein sehr abwechslungsreiches Programm in unterschiedlichen Besetzungen mit teils eigens auf die verwendeten Instrumente abgestimmten Arrangements, welche Bernd Dehmel (Trompeten, „Piclo“-Alphorn, Percussion), Jutta Augustat (Saxophone, Gaita Gallega) und Matthias Ziegler (Orgel) miteinander erklingen lassen.
Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Pflege der Kirchenmusik wird gebeten.

spontan, vor Ort, mit Abstand

Das Sommerprogramm von BildungEvangelisch

Sommerprogramm BE 2020Die Corona Pandemie zwingt das Team von BildungEvangelisch und uns alle zu einigen Einschränkungen, aber: ein Sommerprogramm gibt es trotzdem! Hier finden Sie eine kurze Auflistung. Die ausführlichen Informationen lesen Sie auf der Homepage von BildungEvangelisch:

  • Führung durch die Erlanger Tafel mit der Leiterin Elke Bollmann
  • Urlaub für die Seele: Zwei Sommerabende mit den Perlen des Glaubens mit Pfrin. Dr. Bianca Schnupp
  • Kirchenführungen in Bruck mit Lesung + Musik und Lyrische Kirchenführung mit Kirchenführerin Gertrud Trojanski und Organistin Ruth Sinning
  • Kirchenführung in Kossbach mit Kirchenführerin Regina Barthel
  • Kirchenführung in St. Bonifaz mit Kirchenführerin Petra Dorothea Kraus
  • Konsum-kritische Stadtführung mit Julie Mildenberger (Weltladen)
  • Gottesdienst zum Poetenfest mit Pfrin. Dr. Isolde Meinhard
  • Lesungen des Poetenfestes im Garten der Villa (Kulturamt)
  • Pilgern von Pinzberg nach Kalchreuth mit Sabine Gilson und Pfr. Michael Thein
  • ZOOM Kunstvorträge mit Katja Boampong-Brummer
  • Lesung mit Illustration von Anette Jenne
  • Ausstellungsführung "Familiencomics" mit Renate Abeßer

Die GOLDSINGER in Uttenreuth

Das 7-köpfige Vokalensemble GOLDSINGER gibt am 13. September um 17 Uhr in der Matthäuskirche ein Konzert mit besonderer Vielfalt.

Goldsinger by J. Welzenbach Sie verbinden in ihrer Darbietung Titel und Melodien populärer Musik mit der mehrstimmigen Vokalkunst zwischen Renaissance und Moderne. Popsongs nehmen die Gestalt von Madrigalkompositionen des 16. Jahrhunderts an oder sind in den Wohlklang romantischer Chormusik à la Schubert oder Mendelssohn gekleidet.

Geistliche Impulse zum Wochenende in den Erlanger Nachrichten

Kirchliche Nachrichten: Tragfähiger, vorübergehender Kompromiss gefunden

Photo by <a href="/photographer/greyman-42624">Helmut Gevert</a> from <a href="https://freeimages.com/">FreeImages</a>Irritationen löste der Artikel „in eigener Sache“ der Erlanger Nachrichten aus, in dem angekündigt wurde, dass ab sofort die kirchlichen Gottesdienst Termine zum Wochenende nicht mehr abgedruckt werden. In Folge erreichten viele empörte Leserbriefe, Kommentare und Anrufe der Gläubigen die beiden Dekanatsbüros. 

Um die Situation zu klären und eine gemeinsame Lösung zu finden trafen sich deshalb der katholische Dekan Pflaum und der evangelische Dekan Huschke mit den neuen leitenden Redakteuren der Erlanger Nachrichten Herrn Mößler-Rademacher und seinem Stellvertreter Herrn Benesch
In einem offenen und konstruktiven Gespräch berichteten die beiden Redakteure von der angespannten, finanziellen Situation im Pressebereich. Die sich in Kurzarbeit befindlichen Zeitungsmacher müssen deshalb den Regionalteil auf 6 Seiten begrenzen. Dieser Corana-bedingten Restriktion fallen aus Platzgründen auch die kirchlichen Termine zum Opfer. Bei normalem Umfang des Blattes, könnten die Termine wieder aufgenommen werden.

Herr Mößler-Rademacher schlug vor, dass statt der Termin-Tabelle bereits ab August ein geistlicher Impuls zum Wochenende abgedruckt wird. Dieser ermöglicht den Zeitungsmachern ein flexibleres Layout und den Erlanger Gemeinden eine abwechselnde Präsenz. Die beiden Dekane sehen in dieser Lösung eine gute Chance, auf aktuelle Herausforderungen mit Gedanken aus christlicher Sicht zu reagieren. Die besinnlichen Texte werden von unterschiedlichen Personen aus den Dekanaten verfasst und ermöglichen so einen abwechslungsreichen Einblick in das kirchliche Leben.

Unter den Impulsen stehen die Hinweise zu den Terminen auf den Homepages des katholischen und evangelischen Dekanats. https://www.dekanat-erlangen.de/ und https://www.erlangen-evangelisch.de/ 

Weitere Lockerungen der Corona-Auflagen

Die Lockerungen für die geltenden Einschränkungen während der Corona Pandemie nehmen zu. Die Evang. Kirche in Bayern und damit auch das Dekanat Erlangen passen deswegen die Regelungen an. Dies hat z.B. Einfluss auf die Feier von Hochzeiten und Taufen. Die verabschiedeten Hygienekonzepte in den Gemeinden sind zu beachten. 

Photo by <a href="/photographer/npiggy2-45862">Noelle Franzen</a> from <a href="https://freeimages.com/">FreeImages</a>Das Abendmahl ist weiterhin in einer Gestalt (d.h. nur Brot) gut durchführbar. Die Hostien werden dazu ohne Berührung der empfangenden Person in die Hand gelegt. Mundkommunion ist ausgeschlossen. 
Gottesdienste im Freien: Abstand von 1,5 m, Höchstzahl 200 Teilnehmenden. Mund Nasen Bedeckung (MNB) wird empfohlen.

Trauungen/Taufen/Konfirmationen: Geschlossene Gesellschaften bei Familienfeiern können in Gaststätten ohne Einhaltung der Mindestabstände feiern. Die Kirchenvorstände können deshalb beschließen, dass beim Tauf- oder Traugottesdienst derjenige Teil der Gemeinde, der anschließend als geschlossene Gesellschaft ohne Mindestabstände feiert, auch in der Kirche auf die Einhaltung der Abstände verzichten darf, sofern die Brautleute bzw. (Tauf-) Eltern das wünschen. Voraussetzung ist, dass die Kontaktdaten dieses Personenkreises erfasst sind. Weitere Gottesdienstbesucher halten die Mindestabstände ein. Dies gilt auch zwischen den unterschiedlichen Konfirmationsgesellschaften in ihrem Außenabstand.

Kindergottesdienste / Familiengottesdienste: Nachdem sich die Rahmenbedingungen für Gottesdienste und auch die Situation in den Schulen und Kindergärten in den vergangenen Wochen schrittweise verändert haben, können wieder Gottesdienste mit Kindern und ihren Familien (unter Einhaltung der Hygienevorschriften) stattfinden. 

Bei Konzerten im Kirchenraum gilt eine Höchstbesucherzahl von 100 (bei zugewiesenen und gekennzeichneten Plätzen: 200) Personen – auch wenn das Schutzkonzept für den konkreten Kirchenraum eine höhere Besucherzahl ermöglichen würde. Sieht das Schutzkonzept für den Raum eine niedrigere Besucherzahl vor, so gilt diese. Im Freien sind 200 (zugewiesene und gekennz. Plätze: 400) Personen erlaubt
 

Die Verantwortung für die Sicherheit der Gemeindeglieder liegt bei den jeweiligen Kirchenvorständen. Diese verabschieden für die unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort angepasste Hygienekonzepte. Bitte erfragen Sie die ggfs. abweichenden, örtlichen Vorschriften. (Stand 16. Juli 2020)

Verkaufsoffener Sonntag: 'Sonntagsallianz' erteilt Vorstoß von Bürgermeistern und Landräten klare Absage

Photo by <a href="/photographer/tomatokill-32645">cop richard</a> from <a href="https://freeimages.com/">FreeImages</a>Der stationäre Einzelhandel leidet: verstärkter Onlinehandel hat dazu geführt, dass viele Läden in den Innenstädten sich nicht mehr rentieren. Die Coronakrise hat die Situation weiter verschärft. Ein aktueller Vorstoß von Bürgermeistern und Landräten schlägt einen verkaufsoffenen Sonntag ohne Anlassbezug vor, um den Einzelhandel zu stützen. Die Nürnberger Dekanin Britta Müller und Dr. Johannes Rehm, Leiter des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA) in Bayern sowie der DGB Mittelfranken befürchten darin einen Versuch auch über das Jahr 2020 hinaus grundsätzliche Regelungen zu ändern. 

In einer gemeinsamen Stellungnahme beziehen nun die evangelischen und katholischen Dekanate Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach und Ansbach Stellung und erteilen der Forderung deshalb eine klare Absage:

„Die Arbeitsbelastung der Angestellten hat sich eher noch verschärft. Man kann nicht auf der einen Seite den Angestellten im Einzelhandel applaudieren und bessere Arbeitsbedingungen fordern und auf der anderen Seite die Regelung zum Schutz des freien Sonntags in Frage stellen,“ so die Dekaninnen und Dekane in der offiziellen Stellungnahme.
Der Sonntag, als Tag der Familie und Ruhetag, darf nicht geopfert werden. Stattdessen müsse die Attraktivität der Innenstädte gesteigert und vor allem das Einkaufsverhalten der Kundinnen und Kunden selbstkritisch überdacht werden.

Die offizielle Stellungnahme der regionalen Kirchenvertreter finden Sie im Anhang
Unterzeichnet wurde diese von:

Für Erlangen: 
Dekan Peter Huschke, Dekan Michael Pflaum

Dritte Weltladen wieder "normal" geöffnet

Der Dritte Welt Laden hat nach den eingeschränkten Öffnungszeiten im März und April wieder "normal" geöffnet - Montag bis Freitag von 10-18 Uhr, Samstag von 10-14 Uhr. Und natürlich gelten gesetzliche  Auflagen und besteht ein "Hygienekonzept": nur mit Maske in den Laden, 1,5 Meter Mindestabstand, Plexiglasscheibe vor der Kasse, nur zwei Kund/innen, ansonsten "FensterFAIRkauf"...
 

3. Weltladen Erlangen wieder geöffnetDas Team des 3.Weltladens kann die Hygiene-Vorschriften zum Glück leicht umsetzen. Außerdem fühlen die Mitarbeiter*innen des Ladens sich insgesamt nicht so stark betroffen von den Auswirkungen der Corona-Pandemie, wie Menschen in anderen Berufen/Ländern/Situationen. Was die Weltladen-Teamer immer wieder umtreibt, ist aber die Situation bei den HandelspartnerInnen! 

Auswirkungen von Corona auf die Handelspartner*innen des Weltladens:
Die Auswirkungen auf unsere Handelspartner*innen wurden am Freitag bei einem online-Meeting der Nordbayrischen Weltläden zusammen mit VertreterInnen der Gepa diskutiert.
Es ist je nach Land und Region sehr unterschiedlich, wie die einzelnen Projekte vom Lockdown bzw. Shutdown betroffen sind, eines ist aber allen gemeinsam: Keine Arbeit – Kein Geld!
Was aber besonders auffällig ist: die Produzent*innen von Kunsthandwerk sind in viel viel schwierigeren Situationen. Sie haben in der Regel keine Möglichkeit sich vom eigenen Grund und Boden zu ernähren, eigene Grundnahrungsmittel anzubauen, während zum Beispiel Kaffeebauern oder Bananenproduzent*innen sich leichter selbst versorgen können, wenn jetzt durch die Pandemie Nahrungsmittel knapp oder teuer werden – oder die Menschen durch Ausgangsbeschränkungen nicht einkaufen können! Wenn sie nicht arbeiten können fehlt SOFORT das Geld! In Indien und Bangladesch kommen zusätzlich noch die Zerstörungen des Zyklons dazu, der zum Teil sehr große Schäden zum Beispiel an Gebäuden der Handelspartner angerichtet hat…

Chorgesang und Posaunenchöre wieder möglich

neue Lockerungen für Gottesdienste und Treffen beschlossen

Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/Joergelman-241223/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=840987">Jörg Möller</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=840987">Pixabay</a>Das Kabinett in München hat weitere Lockerungen für Kultur, Gottesdienst und Treffen beschlossen. Diese werden nun seitens der ELKB für die evang. Kirche in Bayern angewendet und gelten ab dem 22. Juni 2020.

Für Veranstaltungen und Gottesdienste im Dekanat Erlangen bedeutet dies, dass durch die Reduzierung des Mindestabstands auf 1,5 Meter wieder mehr Gläubige in den Kirchen und Gemeindehäusern Platz finden.
Auch ist die musikalische Begleitung durch Gesangs- und Posaunenchöre wieder möglich.
Um größtmögliche, hygienische Sicherheit zu gewährleisten wird das Abendmahl weiterhin, als Wandelkommunion ausgeteilt. Der Mindestabstand von 1,5 Meter ist immer einzuhalten und beim Betreten und Verlassen der Räume ist eine Maske zu tragen.
Teilweise sind nun auch wieder Gruppen und Kreise der Jugendarbeit und Erwachsenenbildung bis zu 50 Teilnehmern (im Gebäude) bzw. 100 (im Freien) möglich. Ein Schutz- und Hygienekonzept muss für die jeweilige Gruppe bzw. den Kreis vorliegen. 

Virtuose sein, was den heiligen Geist betrifft

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.“ (Sach 4, 6b)

das Video sehen Sie hier: YouTubeDekan Peter Huschke Erlangen

Liebe Schwestern und Brüder!

„Was den Heiligen Geist betrifft“
Das ist die Überschrift für die Gedanken von Hanns Dieter Hüsch, die ich uns mitgeben möchte in diese Pfingstzeit.
Die Gedanken von Hanns Dieter Hüsch führen mir noch einmal vor Augen, wem wir all das Schöne und Gelungene zu verdanken haben, was wir in den letzten Wochen und Monaten mit dem Coronavirus in allem Schlimmen erleben dürfen. Danke an Sie alle, wo Sie privat und beruflich da mitgeholfen haben!
Die Gedanken von Hanns Dieter Hüsch machen dabei ebenso deutlich, an wen wir uns mit all unseren Fragen und Zweifeln in diesen Coronazeiten wenden können, auch mit dem, was uns im Nachhinein eher falsch an unseren Aktivitäten erscheint. Auch hierfür dürfen wir dem Heiligen Geist zutrauen, dass er da noch manches geradebiegt, was bei uns schiefgelaufen ist.

„Was den Heiligen Geist betrifft“ gilt eben seit Jahrtausenden, was im Wochenspruch für die Pfingstzeit mit Worten aus dem Buch Sacharja den Menschen in Israel zugesagt wurde:
Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.“ (Sach 4, 6b)