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Weihnachten im Corona Jahr - Podcast

Dekan Huschke zu Gast im Podcast "bewegt, beschwert, begeistert" mit Annika Hoppe-Seyler und Carina Harbeuther.

Dekan Huschke im PodcastDekan Peter Huschke über die Angebote der evangelischen Kirche in der Advents- und Weihnachtszeit. Wonach steht Ihnen der Sinn? Romantische Waldweihnacht im Tennenloher Forst oder gemütlicher Online-Gottesdienst auf dem warmen Sofa? Im Gespräch mit dem Erlanger Dekan Peter Huschke über die Angebote der evangelischen Kirche in der Advents- und Weihnachtszeit. Viele Gemeinden diskutieren gerade intensiv über die Gestaltungs- und Umsetzungsmöglichkeiten von Advents- und Weihnachtsgottesdiensten...

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Einführung Pfarrerin Anke Walter in Bruck

„Dies ist der Tag, den der Herr macht – lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein!“ Psalm 118,24

Anke Walter Erlangen St. Peter und PaulWir freuen uns, dass Pfarrerin Anke Walter im Dezember 2020 im Familiengottesdienst in die Brucker Kirchengemeinde  eingeführt wird. Auch die Stellenerhöhung um 25% von Pfarrerin Imke Pursche wird in diesem Gottesdienst offiziell beauftragt. Im Anschluss an Gottesdienst und Grußworte in der Kirche wird bei einem kleinen Sektempfang Gelegenheit sein, die neue Pfarrerin Anke Walter näher kennen zu lernen und ins Gespräch mit ihr zu kommen.
Die Teilnahme am Gottesdienst ist  - Corona-bedingt -  leider nur für geladene Gäste mit Anmeldung möglich. Bitte erfragen Sie dafür die Zeiten im Pfarramt der Kirchengemeinde.

Wir freuen uns auf einen schönen Gottesdienst!
Vertrauensmann Horst Steckert / Pfarrerin Imke Pursche / Diakonin Petra Messingschlager

Wort des Dekans Peter Huschke zum 1. Advent (auch als Video)

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit; es kommt der Herr der Herrlichkeit, ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich, der Heil und Leben mit sich bringt; derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich von Rat. (EG 1,1) 

Kerze

Video hier: https://youtu.be/CFHCF7P4l7Q

Mit diesem vielen von uns bestens vertrauten Adventslied grüße ich Sie in der ersten Adventswoche.

Schon als Kind hat mich begeistert, auf was wir uns da in der Adventszeit freuen können: Heil und Leben soll da zu aller Welt kommen. Meine Weltkarte mit dem von mir selber eingefügten Punkt für Nürnberg hat das anschaulich gemacht: Heil und Leben soll überall da hinkommen … in alle die Länder mit all den Menschen … selbst nach Schweinfurt, wo meine beiden Großmütter lebten. Und: Mit Freude singen und jauchzen sollen alle Menschen dürfen … auch ich, der ich sonst beim Singen aus guten Gründen immer aufgefordert wurde, den Mund zu halten und still zu sein.

In dieser adventlichen Stimmung habe ich mich dann an meine Weihnachtsgeschenke mit einiger Vorfreude gemacht: Ich habe gebastelt und ausgesägt und gemalt. Ich habe mir um möglichst Taschengeld schonende Ideen für Geschenke Gedanken gemacht, über die sich die Beschenkten einfach freuen müssen. Oder habe mit besten Begründungen meine Mutter um Unterstützung gebeten für ganz tolle Ideen, über die die von mir beschenkten Personen ganz sicher begeistert sein würden, die aber meine Finanzen überschritten. Diese Vorbereitungen haben für mir anschaulich gemacht, was es heißt, die Türen hoch und die Tore weit zu machen.

Und genau das wünsche ich Ihnen und mir im Jahr 2020 wieder Ich wünsche ihnen und mir, dass wir an diese Adventszeit und bei der Vorbereitung auf Weihnachten ... (bitte weiterlesen anklicken)

„So fern ... und doch so nah“!

Einladung zum Advent in den ökumenischen Innenstadtgemeinden Erlangen

Innenstadt Advent 2020 FlyerDas Jahr 2020 war ein ungewöhnliches Jahr. Die Corona-Pandemie hat das alltägliche Leben für alle verändert. Nun haben wir uns angepasst und wissen doch, dass alles noch längst nicht zu Ende ist. Es heißt für alle: „Abstand halten“. Wir brauchen aber Nähe zu anderen und es gehört zum menschlichen Alltag, für andere da zu sein. Wie aber lässt sich das in Corona-Zeiten umsetzen? So stehen die Veranstaltungen der ökumenischen Innenstadtgemeinden unter dem Motto:
„So fern ... und doch so nah“!
Wir laden Sie ein, auch mit Abstand gemeinsam die Geburt des Heilandes zu erwarten und bei alledem nicht die Menschen in der Nähe und der Ferne zu vergessen, die Jesus unsere „Nächsten“ nennt. Wir laden Sie zu den Gottesdiensten ein - sie sind kürzer als sonst und nach Hygieneregeln gestaltet. Innerlich sind wir verbunden durch gemeinsame Gebete, die aus den Gemeinden reihum formuliert werden (siehe Übersicht).

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche und gesegnete Adventszeit!

Ihre Seelsorgerinnen und Seelsorger der ökumenischen Innenstadtgemeinden

Manchmal braucht man einen Engel

Adventliche Andacht für Trauernde am 4. Advent

Adventsandacht für TrauerndeDie Advents- und Weihnachtszeit ist für Trauernde oft eine besonders schwere Zeit. Deshalb  bietet der HospizVerein Erlangen e.V. mit Pfarrerin Cordula von Erffa auch in diesem Jahr eine Adventsandacht speziell für Trauernde an. In diesem meditativen Gottesdienst wird Raum für Trauer und Gedenken sein, aber auch für Trost im Licht der  Weihnachtsbotschaft.

Die Andacht findet statt am 4. Advent, den 20.12. um 15.00 Uhr in der Kirche St. Matthäus, Rathenaustr. Alle Trauernden sind herzlich eingeladen. 

Erste Hilfe gegen Armut trotz(t) Corona

Die Diakonie Erlangen sammelt Spenden für den Notfonds „Erste Hilfe gegen Armut“. Die Anzahl der Lieferungen von Lebensmitteln durch das TafelMobil hat sich durch die Pandemie verdoppelt.

DiakonieErlangen_Erste Hilfe gegen Armut_PM20201112_1 (002)ERLANGEN. Deutschland steckt im zweiten „Lockdown“. Wie bereits im Frühjahr, möchte die Diakonie Erlangen ihre Hilfen so gut es geht aufrechterhalten, denn: „Gerade Menschen ohne stabiles Umfeld, im Niedriglohnbereich oder mit geringen Renten spüren die Coronakrise noch deutlicher als andere“, betont Matthias Ewelt, Vorstandssprecher der Diakonie Erlangen. Dabei habe die soziale und wirtschaftliche Krise, die mit der Pandemie einhergeht, erst begonnen. 

Beratung und Unterstützung leisten Einrichtungen wie die Bahnhofsmission, die Hilfen für Menschen in Wohnungsnot, die Sozialberatung z.B. für Familien und Senioren*innen und die Tafel. Wenn schnell und unbürokratisch geholfen werden muss, haben sie Zugriff auf den Notfonds der Diakonie Erlangen. Der evangelische Träger ruft Bürger*innen unter dem Motto „Erste Hilfe gegen Armut trotz(t) Corona“ zu Spenden dafür auf. 

TafelMobil: Bedarf an Lebensmittellieferungen verdoppelt 

Universitätsgottesdienste in der Neustädter Kirche

Gottesdienste im Wintersemester 20/21

Flyer Universitätsgottesdienste Erlangen NeustadtDie Hochschulgemeinden in Erlangen laden auch in diesem Wintersemester wieder zu evangelischen und katholischen Universitätsgottesdiensten ein. Den Auftakt bildet ein gemeinsamer, ökumenischen Gottesdienst zum Semesterbeginn am Dienstag den 03. November um 20 Uhr in St. Bonifaz. Die weiteren, regelmäßigen Gottesdienste mit unterschiedlichen Prediger*innen finden dann in der Universitätskirche / Neustädter Kirche statt. Die Termine entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Flüchtlinge ertrinken lassen geht gar nicht. Punkt!

Das Dekanat Erlangen unterstützt und teilt die Aussagen des Dekanats Nürnberg.

Rettungsring als Symbol im KREUZ+QUER

Flüchtlinge ertrinken lassen geht gar nicht. Punkt!

Diesen Satz aus der Abschlusspredigt des Evangelischen Kirchentags in Dortmund 2019 unterschreiben wir und wollen wir umsetzen.

Vieles kann man diskutieren und darüber wird es unterschiedliche Meinungen geben:

  • Ob unsere Kirche ein Rettungsschiff mit Spenden unterstützen soll oder nicht.
  • Wie mit den geflüchteten Menschen umgegangen wird, nachdem sie Europa erreicht haben.
  • Was Entwicklungshilfe dazu beitragen kann, dass Fluchtursachen bekämpft werden.
  • All dies darf diskutiert werden!

Bei allem muss aus unserer Sicht jedoch der Minimalkonsens immer lauten: Unter gar keinen Umständen darf man Menschen ertrinken lassen! Aus christlicher Sicht ist diese Forderung bedingungslos.

Natürlich ist ein Schiff keine politische Lösung. Aber bis eine solche gefunden ist, ist es ein Beitrag zu einer menschlichen Lösung aus einer diakonischen Haltung der Liebe heraus. Schutz und Hilfe für Schwächere ist eine biblische Grundbedingung. Daher können wir Reden und Handeln nicht trennen. Auch das gehört zu unserer Glaubwürdigkeit.

Stadtdekan Dr. Jürgen Körnlein
zusammen mit den Nürnberger Dekaninnen und Dekanen und 68 Pfarrerinnen und Pfarrern.

Das Dekanat Erlangen unterstützt und teilt die Aussagen des Dekanats Nürnberg.

Weihnachtsgottesdienste in der Fußgängerzone und in der Scheune

Ist zwar noch ein bisschen hin, aber: die Evangelische Kirchengemeinden in Erlangen und Bayern planen unter Corona-Bedingungen Weihnachtsgottesdienste an ungewöhnlichen Orten.

LandesbischofOb auf der großen Wiese im Park, in der Fußgängerzone, auf dem Schlossplatz oder in der großen Scheune – viele der 1537 evangelischen Kirchengemeinden in Erlangen und Bayern planen ihre Weihnachtsgottesdienste in diesem Jahr an außergewöhnlichen Orten. Weil dicht gedrängte Kirchenbänke an Heiligabend unter Corona-Bedingungen nicht möglich sind, werden viele Kirchengemeinden zu Weihnachtsgottesdiensten unter freiem Himmel einladen. Das berichteten die Regionalbischöf/innen aus den sechs bayerischen Kirchenkreisen im Rahmen der jüngsten Sitzung des Landeskirchenrats unter Leitung von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Viele Kirchengemeinden planen, den Weihnachtsbaum in diesem Jahr vor der Kirche aufzustellen für Weihnachtsgottesdienste im Freien. In anderen Gemeinden will man zu mehreren kurzen Gottesdiensten an verschiedenen Orten einladen, etwa auch in großen Scheunen, so dass alle Besucher auch mit Sicherheitsabständen Platz finden.
Landesbischof Bedford-Strohm: „Ich möchte, dass in diesem Jahr jeder einen Weihnachtsgottesdienst besuchen kann, der das will. Unsere Kirchen sind bei den nötigen Sicherheitsabständen zu eng. Darum gehen wir raus! Das Licht der Weihnacht wird in diesem Jahr auf vielen Wiesen und Plätzen erstrahlen. Vielleicht werden wir lange Unterhosen anziehen müssen, aber es werden hoffentlich besondere Weihnachtsgottesdienste werden, an die wir uns noch lange erinnern werden!“


München, 24. September 2020
Johannes Minkus, Pressesprecher