Notfallseelsorge in Erlangen und Umgebung

NotfallseelsorgerEin schwerer Verkehrsunfall mit Verletzten oder der überraschende Tod eines geliebten Menschen versetzen Betroffene und Angehörige in Schock.

Und während das Räderwerk aus Ärzten, Medizin und Technik perfekt abläuft, bleiben ihre Fragen, Ängste und Gefühle unbeantwortet im Raum stehen. In solchen Grenzsituationen stehen ausgebildete Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger für erste Fragen und Bedürfnisse von unverletzten Beteiligten, von Verletzten und Angehörigen oder für die technischen sowie medizinischen Einsatzkräften zur Verfügung. Sie übernehmen oder begleiten das Überbringen von Todesnachrichten und beten für Sterbende und Tote.

Wir, die Notfallseelsorge Erlangen, sind eine Einrichtung der evangelischen Kirche mit ökumenischer Besetzung und ökumenischer Ausrichtung. Wir sind in der Regel hauptamtlich Mitarbeitende in der evangelischen oder katholischen Kirche mit seelsorgerlicher Ausbildung.
Wir verstehen unseren ehrenamtliche Einsatz in der Notfallseelsorge als „Erste Hilfe für die Seele“ für Menschen in Not.

Wir werden gerufen von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst.
Wir betreuen bei Schadensfällen in den ersten Stunden die Betroffenen.

Sollten Sie selbst einmal in eine Notlage kommen, bitten Sie die eingesetzten Hilfsdienste um die Anforderung der Notfallseelsorge. Dann stehen wir auch Ihnen gerne mit unserer Zeit und unserer seelsorgerlichen Kompetenz zur Seite!

Im Evang.-Luth. Dekanatsbezirk Erlangen koordiniert Pfarrer Christoph Thiele das Team der Notfallseelsorge.

Dienstplan

Oktober 2021
04.10. - 11.10. Pfarrer Christoph Thiele, Kalchreuth / Kriseninterventionsfachberater Richard Wüst, Erlangen
11.10. - 18.10. Pastoralreferent Leo Klinger & Team, SSB ER-Nordwest
18.10. - 25.10. Pastoralreferent Martin Förster & Team, Seelsorgebereich Erlangen
25.10. - 01.11. Pfarrer Johannes Saffer & Team, Seelsorgebereich Aurach-Seebachgrund

 

November 2021
01.11. - 08.11. Kriseninterventionsfachberaterin Stefanie Zeuch
08.11. - 15.11. Pfarrer Dr. Gunther Barth, Erlangen-Büchenbach
15.11. - 22.11. Pfarrer i.R. Heinz Bäßler, Erlangen
22.11. - 29.11. Pfarrer Andreas Hornung, SSB Weißenohe-Eckental

 

Dezember 2021
29.11. - 06.12. Pfarrer Andreas Hornung, SSB Weißenohe-Eckental
06.12. - 13.12. Pfarrer Christoph Thiele, Kalchreuth
13.12. - 20.12. Pfarrer Christian Schmidt, Eltersdorf
20.12. - 27.12. Pfarrerin Cordula von Erffa, Neunkirchen
27.12. - 03.01. Pfarrer Christoph Thiele, Kalchreuth

 

Januar 2022
03.01. - 10.01. Pfarrerin Cordula von Erffa, Neunkirchen
10.01. - 17.01. Pfr. Helmut Hetzel & Team, Seelsorgebereich Aurach - Seebachgrund
17.01. - 24.01. Pastoralreferent Leo Klinger & Team, SSB ER-Nordwest
24.01. - 31.01. Pastoralreferent Martin Förster & Team, Seelsorgebereich Erlangen

 

Februar 2022
31.01. - 07.02. Pfarrerin Stefanie Grasruck & Pfarrerin Julia Illner, Forth
07.02. - 14.02. Pfarrer Dr. Gunther Barth, Erlangen-Büchenbach
14.02. - 21.02. Pfr. Helmut Hetzel & Team, Seelsorgebereich Aurach - Seebachgrund

Hintergrunddienst

Oktober 2021
04.10. – 11.10. Helmut Hetzel
11.10. – 18.10. Christoph Thiele
18.10. – 25.10. Helmut Hetzel
25.10. – 31.10. Andreas Hornung

 

November 2021
01.11. – 07.11. Helmut Hetzel
08.11. – 14.11. Christoph Thiele
15.11. – 21.11. Andreas Hornung
22.11. – 28.11. Cordula von Erffa

 

Dezember 2021
29.11. – 05.12. Helmut Hetzel
06.12. – 12.12. Stefanie Zeuch
13.12. – 19.12. Cordula von Erffa
20.12. – 26.12. Andreas Hornung
27.12. - 02.01. Helmut Hetzel

 

Januar 2022
03.01. – 09.01. Andreas Hornung
10.01. – 16.01. Cordula von Erffa
17.01. – 23.01. Christoph Thiele
24.01. – 30.01. Helmut Hetzel

 

Februar 2022
31.01. – 06.02. Christoph Thiele
07.02. – 13.02. Andreas Hornung
14.02. – 20.02. Cordula von Erffa

Organisation

Die Notfallseelsorge ist, durch eine*n so genannte*n „Seelsorger*in vom Dienst“ (=SvD) 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr erreichbar.

In der Regel wechseln die SvD wöchentlich.

Die Mitarbeitenden der NFS sind in der Regel hauptamltiche kirchliche Mitarbeiter*innen (Pfarrerinnen, Pfarrer, Diakoninnen, Diakone).

Die wesentliche Qualifikation ist eine kirchlich anerkannte Seelsorgeausbildung, die durch Berufserfahrung, andere Fortbildungen und spezielle Fortbildungen in der Notfallseelsorge ergänzt wird.

Geschichte

Von Anfang an wussten die christlichen Gemeinden, dass sie eine besondere Verantwortung für kranke und schwache Menschen hatten. Es gehörte immer auch zu den Aufgaben von Klöstern, Kranke zu behandeln und Arme zu unterstützen.
Im großen Umfang wurden diese Tätigkeiten von den Ritter- und Hospitalorden ausgebaut, die es sich in der Zeit der Kreuzzüge zur Aufgabe machten, insbesondere die Jerusalempilger zu unterstützen und zu schützen. So richtete z.B. der Johanniterorden ein großes Spital in Jerusalem ein, in dem Kranke behandelt und betreut werden konnten. Zum Pflegepersonal gehörten selbstverständlich auch Priester, die sich um die seelischen Belange der Patienten kümmerten.

Abzeichen

Der rote Kreis symbolisiert unsere Welt mit all ihren Nöten. Rot ist die Farbe des Bluts der vielen Verletzten und Getöteten, mit denen wir in den Notfällen zu tun haben.

Vor dem roten Kreis sehen wir das Sternenkreuz. Das Kreuz ist das universelle Symbol aller Christen. Es steht für unseren Glauben an die Auferstehung und an den Sieg von Jesus Christus über den Tod. Der Stern ist das Zeichen der Hoffnung.

Das Sternenkreuz reicht über den roten Kreis hinaus. Das bedeutet: Notfallseelsorge will in dieser Welt helfen, aber sie ist nicht in dieser Welt gefangen. Wir leben genau so in der anderen Realität und auf diese andere Realität hin, die all unser Wissen und Verstehen überschreitet: Gott.