Hospizarbeit

Hospiz

Sterben ist ein Teil des Lebens. Die Hospizarbeit hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen  in dieser letzten Lebensphase zu begleiten. Unabhängig davon, wo Menschen sterben (zu Hause, in Krankenhäusern, in Pflegeheimen), können Sie und Ihre Angehörigen Unterstützung durch Hospizvereine anfragen. In Erlangen sind hier für die jeweiligen Regionen folgende Hospizvereine zuständig: HospizVerein Erlangen e.V.,  Hospizverein Eckental und Hospizverein Herzogenaurach. Im Erlanger Hospizverein gibt es auch einen Kinderhospizdienst, der im gesamten Dekanat und darüber hinaus schwerstkranke Kinder und deren Familien begleitet.

Außerdem können Menschen, die an einer schweren Erkrankung leiden, die weit fortgeschritten und  nicht mehr heilbar ist, auch im Stationären Hospiz in der Diakonie am Ohmplatz aufgenommen werden.  Hierfür braucht es eine ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung. Das Stationäre Hospiz liegt im  Herzen von Erlangen mit guter Verkehrsanbindung und Infrastruktur. Dem multiprofessionellen Stationsteam ist es hier ein Anliegen, durch spürbar menschliche Begleitung und fachkundige Pflege eine Atmosphäre zu schaffen, die dem sterbenden Menschen nebst seinen Angehörigen Sicherheit und Geborgenheit vermittelt, damit er die ihm verbleibende Zeit selbstbestimmt und würdevoll leben kann.

Hospizarbeit hat immer die Familien und Angehörigen mit im Blick – auch nach dem Versterben eines Menschen aus Ihrer Mitte. Deshalb gibt es in allen drei Hospizvereinen des Dekanates auch verschiedene Angebote für Trauernde, im Kinderhospizdienst Erlangen zusätzlich spezielle Angebote für trauernde Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Pfrin. Cordula Freifrau von ErffaFür spirituelle Anfragen, geistliche Begleitung und seelsorgliche Anliegen steht Ihnen im Hospizverein Erlangen und im stationären Hospiz Pfarrerin Cordula von Erffa zur Verfügung.

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