Dekanat

Landesbischof Christian Kopp
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Dekanatssynode zum Thema Ehrenamt mit Landesbischof Christian Kopp am 9. März um 9.00 Uhr

Am Samstag, den 9. März tagt von 9.00 bis 13.00 Uhr die Dekanatssynode im KREUZ+QUER (Haus der Kirche am Bohlenplatz). Das Thema der öffentlichen Sitzung, zu dem es ein Impuls-Referat von Landesbischof Kopp mit anschließender Diskussion gibt, ist das Ehrenamt. Das Ehrenamt und die Partizipation aller Mitglieder sind wichtige Grundpfeiler der Evang. Kirche. Landesbischof Kopp wird seine Vision einer zukunftsfähigen Kirche vorstellen, in der weiterhin das freiwillige Engagement eine tragende Rolle spielt.

Ablauf der Dekanatssynode

•    Ankommen bei einer Tasse Heißgetränk
•    09:00 Uhr Begrüßung 
•    Impulsreferat des Landesbischofs Christian Kopp
•    Gesprächsrunde zum Thema Ehrenamt
•    11.30 Uhr kleiner Imbiss mit Kaffee und Tee

•    Geschäftsteil

  • Bericht des Dekanekollegiums
  • Nachwahl eines Mitglieds für den Dekanatsausschuss (§24 Abs. 2 Satz 2 DBO)
  • Übertragung der Beschlussfassung über den Haushaltsplan und die Jahresrechnung auf den DA (§7 Abs. 3 DBO)
  • Beschluss über die Anzahl der Senior*innen des Pfarrkapitels als Mitglieder der Dekanatssynode 2025ff (§3 Abs. 1 Satz 2 DBO)

•    12:45 Uhr Andacht mit dem Segen auf dem Weg
•    13:00 Uhr Ende der Synode

Musikalische Begleitung durch den Dekanatskantor Andreas Schmidt mit extra für diesen Anlass zusammengestelltem Chor.


Um Anmeldung wird gebeten:  ggf. zusammen mit weiteren Interessierten, bis Freitag, 01.03.2024 im Dekanatsbüro bei Frau Hösch (dekanat.erlangen@elkb.de oder 09131 205828).

Übersicht Ansprechpartern*innen Fachstelle
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Die Herbstsynode im Dekanatsbezirk machte die Entwicklung von Schutzkonzepten zur Prävention sexualisierter Gewalt zum Thema. Bis Ende 2025 sollen alle Kirchengemeinden und Dienste des Dekanats ein Schutzkonzept erstellt haben. Eine intensive Beschäftigung mit dem Thema soll sensibilisieren und Bewusstsein schaffen, soll Betroffenheit sichtbar machen, Kommunikation fördern und Mut machen zu sprechen und zu handeln. Alle Bereiche in unseren Kirchengemeinden und Diensten sollen auf Risiken überprüft werden und es sollen Vorkehrungen getroffen werden, um sexualisierte Gewalt zu verhindern – und wenn doch geschehen rasch, konsequent und zielgerichtet handeln zu können.

In allen Kirchengemeinden sollen nun Arbeitsgruppen gebildet werden, die das Thema bearbeiten.

Da uns auch die Sicht von Betroffenen wertvoll ist, wollen wir dazu ermutigen, sich in der jeweiligen Kirchengemeinde zu melden – falls Sie darüber sprechen wollen.

Dekanatsbeauftragte für die Prävention sexualisierter Gewalt ist Diakonin Ulrike Böhner.

Weitere Informationen: Link zur Seite Prävention unter „Rat & Hilfe“.

Dekan Peter Huschke auf dem Schlossplatz in Erlangen
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Wort des Erlanger Dekans Peter Huschke zum 3ten Advent (hier als Video)

Seht die gute Zeit ist nah, 
Gott kommt auf die Erde,
kommt und ist für alle da, 
kommt, dass Friede werde. 

Mit diesem Adventslied grüße ich Sie zum dritten Advent. Ich grüße Sie heute vom Erlanger Schlossplatz.
Ich stehe vor den Tannenbäumen, von denen meine Frau und ich immer einen für uns als Christbaum aussuchen. Christbaum auszusuchen und nach Hause zu tragen gehört für mich alle Jahre wieder zum Advent. Es macht mir deutlich: Die gute Zeit ist nah. Gott kommt auf die Erde.
Aber sonst sehe ich hinter den Bäumen das bunte Treiben auf dem Weihnachtsmarkt mit seinen Buden. Ich rieche den Glühwein und die Mandeln. Ich sehe die bekannten Gesichter in den Buden. Ich höre die angeregten Unterhaltungen. Ich freue mich über die Krippe im Mittelpunkt des Marktes. All das fehlt in diesem Jahr mit Covid 19 auf dem Schlossplatz hier in Erlangen im Advent. Eine einzige Bude ist zu sehen. Ein paar Menschen reden miteinander. Mir fehlt, was für mich nun in all den Jahren, die wir hier in Erlangen gelebt haben, zum Advent gehört hat.

Seht die gute Zeit ist nah, 
Gott kommt auf die Erde,
kommt und ist für alle da, 
kommt, dass Friede werde.
 

Dekan Peter Huschke 1. Advent - Video Link im Text
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"Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsere Nacht nicht traurig sein." (Video hier)

Andacht (mit Video - Link zu YouTube) zum 1. Advent von Dekan Peter Huschke zum bekannten Kirchenlied von Dieter Trautwein (Nr. 56 Evang. Gesangbuch) über die Hoffnung in bewegten Zeiten.

"Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsere Nacht nicht traurig sein."
Mit diesem Refrain aus einem Lied des Frankfurter Pfarrers Dieter Trautwein, grüße ich Sie zum ersten Advent.

Zum Anzünden der ersten Kerze im Advent passen für mich diese Worte. Sie erinnern mich schon jetzt an das Licht, das in der Finsternis scheint, an das Kind in der Krippe, an Jesus Christus, Gottes Sohn und Gottes Licht für uns Menschen. Und dieses Licht am Horizont brauche ich in diesen Adventstagen mitten in meiner Welt. Ich brauche ein Licht am Horizont mitten in allem Durcheinander mit dem Covid 19, in meinem Ärger über Menschen, die ich eigentlich schätze, die sich aber nicht impfen lassen, in meinem ohnmächtigen Frust, dass eine junge Frau mit Kind im Haus neben mir letzte Woche abgeschoben worden ist, und in meinem Ärger über mich selber, dass mein eigener Einsatz für die Umwelt oft so halbherzig ist trotz allem Wissen, was da alles drohend auf uns zukommt. Da kommt mir mein Alltag oft ziemlich dunkel vor – teils verzweifle ich da an mir, teils an anderen. Da brauche ich ein Licht, das mein Selbstmitleid, meine Ohnmacht, meine Mutlosigkeit in ein anderes Licht, ins Licht der Liebe Gottes stellt. Ich brauche ein Licht, das andere Menschen und mich wieder ins richtige Licht stellt, ins Licht der Liebe Gottes, wie Jesus es uns in seinem Reden und Handeln vorgelebt hat. Da tut es mir gut, erinnert zu werden: Gott selber ist mit Jesus genau in diese Welt gekommen, wo Finsternis durch Feigheit, durch Unüberlegtheit, durch Mutlosigkeit und durch Bosheit von uns Menschen so vieles dunkel sein lässt. Schon die erste Kerze erinnert mich im ganz Kleinen, dass Gott