Diakonie

Neben den Schultaschen waren auch die liebevoll gestalteten Schultüten für die Erstklässler*innen Grund zur Freude.
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Das neue Schuljahr oder gar eine Einschulung bringen für manche Familien große Sorgen mit sich, denn damit sind so einige Kosten verbunden. Die Schulmaterialausgabe der Diakonie Erlangen durch die Erlanger Tafel sorgte für strahlende Kinderaugen. Aufgrund der hohen Nachfrage fand die Verteilung an zwei Terminen statt. Dabei konnten knapp 100 Erstklässler*innen mit Schulranzen und bunten Schultüten ausgestattet werden. Alle drei Ausgabestellen der Tafel Erlangen haben zusammen rund 300 Haushalte mit Schulkindern zwischen 6 und 14 Jahren mit Schulmaterial versorgt. 

Größte Schulmaterial-Aktion bisher
Die Aktion ist die größte, seit sie 2017 das erste Mal organisiert stattfand. Und das nicht nur aufgrund der ukrainischen Familien. Johannes Sikorski, Teamleiter der Tafel Erlangen: „Selbst ohne die Kriegsgeflüchteten ist die Anzahl der Berechtigten um 8 Prozent gestiegen.“ Die Dankbarkeit für die Entlastung zum Schulstart sei groß gewesen, denn auch die Sorge vor den hohen Energiekosten im Winter sei deutlich zu spüren.

Chancengleichheit fördern

 Beim Vor-Ort Besuch in der Tafel Erlangen: (v.li.) Markus Köhler, Vorstand der Diakonie Erlangen, Claus Göbel, Pressesprecher der Erlanger Stadtwerke AG, Elke Bollmann, Leiterin der Erlanger Tafel und Matthias Exner, Vorstandsvorsitzender der Erlanger Stadtwerke AG
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Erlanger Stadtwerke AG unterstützen Tafel 

ERLANGEN. Im Sommer hat Erlangen allerlei Kultur im Freien zu bieten. Und wenn das auch noch einem guten Zweck dient, macht es doppelt Spaß.

Bereits im Mai 2022 meldeten sich die Erlanger Stadtwerke AG (ESTW) mit der Idee eines Benefizkonzerts zugunsten der Ukraine-Hilfe der Diakonie Erlangen. Ein wichtiger Grundgedanke des lokalen Energieversorgers war dabei, genau hier vor Ort – in Erlangen – direkt zu helfen. Dazu wurden dann gleich zwei Benefizaktionen organisiert und umgesetzt.

Kai Strähler
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Der 45-jährige Kai Stähler wird ab 1. Dezember 2022 als neuer Vorstandsvorsitzender in unserem Verbund starten. 

Kai Stähler ist gelernter Erzieher, studierter Sozialpädagoge und Sozialmanager sowie ausgebildeter Diakon der Rummelsberger Brüderschaft. In Frankfurt (Oder) verantwortete er in den vergangenen vier Jahren die Arbeit eines rund 600-Mitarbeiter-starken diakonischen Vereins mit vier gemeinnützigen Tochtergesellschaften, die u.a. in der Eingliederungshilfe, der Pflege- und Hospizarbeit sowie mit diversen integrativen Bildungs- und Werkstatteinrichtungen und Beratungsdiensten im brandenburgischen Frankfurt tätig sind. Zuvor arbeitete Kai Stähler in geschäftsleitender Position bei unterschiedlichen sozialen Trägern in Franken und der Oberpfalz, darunter bei der Lebenshilfe Neumarkt e.V. und dem Evangelischen Einrichtungsverbund Oberasbach. Der 1976 in Bayreuth geborene Kai Stähler ist verheiratet und Vater zweier Söhne. Er hat seit über 20 Jahren seinen Lebensmittelmittelpunkt in Nürnberg und Fürth, wo auch seine Familie lebt. Daher kennt er, wie er selbst sagt, „den guten Ruf der Stadtmission“.

Wir freuen uns sehr, mit Kai Stähler eine innovative Persönlichkeit mit einem klaren diakonischen Profil für das wichtigste Amt in unserem Unternehmensverbund gewonnen zu haben. Kai Stähler hat sich in seiner bisherigen beruflichen Laufbahn als kluger, verantwortungsbewusster Sozialmanager bewährt, der auch herausfordernde Situationen nachhaltig bewältigt hat. Und er wird frische Ideen in unseren Unternehmensverbund einbringen.

Kai Stähler selbst ist es ein Anliegen, „die Diakonie als aktiv handelnden Teil der Kirche in der Gesellschaft erlebbar zu machen“.

 Die Zahl der Tafel-Kunden*innen ist seit Kriegsbeginn um 61% gestiegen. Ukrainer*innen werden jetzt an einem zusätzlichen Ausgabetag versorgt.
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ERLANGEN. Angesichts des Krieges in der Ukraine hat die Tafel Erlangen Mitte März um dringende Lebensmittelspenden gebeten. Viele geflüchtete Familien sind auf die Versorgung durch die Tafel angewiesen. Bereits jetzt sind so viele Spenden zusammengekommen, dass die Tafel bis in den Herbst hinein gut ausgestattet ist. „Die enorme Hilfsbereitschaft hat mich und das ganze Team überwältigt“, so Johannes Sikorski, Teamleiter der Tafel Erlangen. Einen erheblichen Teil der Spenden habe man von rund 500 großzügigen Privatpersonen bekommen. Auch viele Vereine, Stiftungen und Unternehmen aus der Region, wie der Diakonieverein Baiersdorf, die Bürgerstiftung Erlangen, der Zonta Verein Erlangen, die Max und Justine Elsner Stiftung, das Deutsche Kinderhilfswerk und Sternstunden, unterstützen die Tafel in besonderem Maße. Die Diakonie Erlangen, Trägerin der Tafel Erlangen, bedankt sich herzlich bei allen Spendern*innen und Förderern*innen für die unmittelbare und wertvolle Unterstützung.

„Nach aktuellem Stand kommen wir mit den Beständen erstmal gut über die Runden“, schätzt Sikorski. Die Lager sind derzeit mit haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln und Konserven gut gefüllt. Zusätzliche Geldspenden haben sehr geholfen, weil die Bedarfe damit flexibel aufgestockt und gedeckt werden konnten. Die Stadt Erlangen hat sehr schnell weitere Lagerflächen in der Schillerstraße zur Verfügung gestellt, ohne diese wäre die Sammlung und Verteilung nicht möglich.

Ein extra Ausgabetag für Ukrainer*innen