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Willkommen

Friedenstaube
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Viele Kirchengemeinden bieten zum Krieg in der Ukraine aktuell und täglich die Möglichkeit zum Gebet und Austausch. Beachten Sie bitte die evang. Termine und Webseiten der Kirchengemeinden. Weitere Informationen, sowohl für Hilfesuchende, wie für Engagierte und Spender ist die Seite der Stadt Erlangen - Ukraine Hilfe.

Kundgebung für den Frieden des "11 Uhr Bündnisses" (Christen für den Frieden, CDU,SPD, FDP, Bündnis90/ Die Grünen) - gegen den Krieg in der Ukraine:

  • Kundgebungen: 17.9., 15.10., 19.11. und 17.12. = jeder dritte Samstag
  • Mahnwachen: 1.10., 5.11., 3.12. = jeder erste Samstag

Friedensgebete finden z.B. in folgenden Kirchengemeinden statt:

  • St. Markus Erlangen - ab Juli jeden 3ten Sonntag im Monat - jeweils um 19.00 Uhr
  • Martin Luther Kirche  - jeden 1ten Sonntag im Monat um 19.00 Uhr
  • Innenstadtgemeinden - ökumenisches Mittagsgebet in der Hugenottenkirche - jeden 2ten & 4ten Freitag im Monat um 13.30 Uhr
  • St. Matthäus -  jeder 1te Freitag im Monat um 19.30 Uhr
  • Johanneskirche Erlangen - jeden Mittwoch um 9.00 Uhr ehrenamtliches Gemeindegebet (außer in den Ferien)
  • St. Johanniskirche Neunhof / Beerbach - jeder 1te Freitag im Monat um 19.00 Uhr 
Programm BE
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Veranstaltungen im Herbst/Winter Semester

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Aus der Balance …
so fühlt sich die Welt gerade an:
wankend, voller Unsicherheit, aus dem Lot geraten.

Das Gleichgewicht des Friedens ist gestört. Erschüttert ist die Sicherheit im Herzen Europas; die Sicherheit eines Lebens in Wohlstand und Freiheit für alle. Die Energiewirtschaft wankt. Mit Macht drängt sich ins Bewusstsein, auf welch dünnem Boden sich unser Wachstum die ganze Zeit schon bewegt. Das Klima kriselt. Es brennt in den Wäldern und kaum lässt sich noch verdrängen, dass unser Planet aus dem Gleichgewicht gerät. Und mittendrin: das eigene Leben – zwischen Hitzefrei, Zugausfall und Gasnotstand. Mit der Sehnsucht danach, Balance zu finden. Auch wenn die Einsicht Raum gewinnt, dass sich nicht alles wieder so leicht ins Lot bringen lassen wird.

Und doch, bei all dem schwankenden Boden, auf dem wir uns bewegen: Wir sind gefragt – wieder in Balance zu kommen und für Balance zu sorgen.

Da ist es gut, dass Gott uns zutraut, aufrichtig zu gehen und gerecht zu handeln.
Denn, so verspricht Gott seinen Menschen: Die so handeln, werden auf Dauer nicht wanken (aus Psalm 15).

Mit dem neuen Programm von BildungEvangelisch laden wir Sie ein, uns gemeinsam auszubalancieren:

  • Schritte zu einem nachhaltigem Leben zu gehen.
  • Über Gesundheit für Körper, Seele und Geist nachzudenken.
  • Nicht aufzuhören, nach Menschenrechten und Demokratie zu fragen.

Diese und viele andere Entdeckungen wünscht Ihnen


Ihre Dr. Julia Illner (Leiterin von BildungEvangelisch)

Demenzwoche
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21. September - 15.30 Uhr - Eckenhaid„Er weidet mich auf einer grünen Aue“
Ökumenischer Gottesdienst für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen
Am Mittwoch 21.September laden die evangelischen und katholischen Gemeinden Eckentals, Kalchreuth und Beerbach um 15.30 Uhr ein in die kath. Kirche Eckenhaid zu einem Gottesdienst, speziell für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. 
Pfarrerin Stefanie Grasruck und der kath. Diakon Andreas Eberhorn werden Psalm 23 spürbar und erlebbar nacherzählen. Die Kirche ist barrierefrei erreichbar. Bekannte Lieder und Texte werden gemeinsam gesprochen und mit der Orgel gesungen. Herzliche Einladung an alle Interessierte! 

Neben den Schultaschen waren auch die liebevoll gestalteten Schultüten für die Erstklässler*innen Grund zur Freude.
Bildrechte ©Diakonie Erlangen

Das neue Schuljahr oder gar eine Einschulung bringen für manche Familien große Sorgen mit sich, denn damit sind so einige Kosten verbunden. Die Schulmaterialausgabe der Diakonie Erlangen durch die Erlanger Tafel sorgte für strahlende Kinderaugen. Aufgrund der hohen Nachfrage fand die Verteilung an zwei Terminen statt. Dabei konnten knapp 100 Erstklässler*innen mit Schulranzen und bunten Schultüten ausgestattet werden. Alle drei Ausgabestellen der Tafel Erlangen haben zusammen rund 300 Haushalte mit Schulkindern zwischen 6 und 14 Jahren mit Schulmaterial versorgt. 

Größte Schulmaterial-Aktion bisher
Die Aktion ist die größte, seit sie 2017 das erste Mal organisiert stattfand. Und das nicht nur aufgrund der ukrainischen Familien. Johannes Sikorski, Teamleiter der Tafel Erlangen: „Selbst ohne die Kriegsgeflüchteten ist die Anzahl der Berechtigten um 8 Prozent gestiegen.“ Die Dankbarkeit für die Entlastung zum Schulstart sei groß gewesen, denn auch die Sorge vor den hohen Energiekosten im Winter sei deutlich zu spüren.

Chancengleichheit fördern

München, Fürstenfeldbruck (epd). Zum 50. Jahrestag des Olympia-Attentats von 1972 hat der bayerische evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm dazu aufgerufen, sich allen Formen von Antisemitismus entgegenzustellen. Das Gedenken sei auch Anlass, sich allen Haltungen und Ideologien entgegenzustellen, die Gewalt als Mittel der Durchsetzung ihrer Ziele propagieren, sagte er laut Mitteilung vom Montag. Angesichts der langen Geschichte des christlichen Antijudaismus müsse es auch für die Kirchen Anlass kritischer Selbstreflexion sein.

Am Montag fanden in München und Fürstenfeldbruck zwei Gedenkakte in Erinnerung an das Attentat durch palästinensische Terroristen bei den Olympischen Spielen von 1972 in München statt, bei dem elf Mitglieder der israelischen Mannschaft und ein bayerischer Polizist ums Leben kamen. Dies sei zuallererst ein Anlass zur Trauer über den Tod von Menschen, deren Angehörige bis heute den Schmerz des Verlustes ihrer Lieben spürten, sagte Bedford-Strohm.

Der Landesbischof nahm an der zentralen Gedenkveranstaltung am Montagnachmittag im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck teil, zu der hochrangige Gäste aus Deutschland und Israel erwartet wurden - unter ihnen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und sein israelischer Amtskollege Izchak Herzog sowie Hinterbliebene der Opfer. Am Vormittag gab es bereits einen kleineren Gedenkakt im Erinnerungsort im Olympia-Park München.

 Beim Vor-Ort Besuch in der Tafel Erlangen: (v.li.) Markus Köhler, Vorstand der Diakonie Erlangen, Claus Göbel, Pressesprecher der Erlanger Stadtwerke AG, Elke Bollmann, Leiterin der Erlanger Tafel und Matthias Exner, Vorstandsvorsitzender der Erlanger Stadtwerke AG
Bildrechte © Diakonie Erlangen

Erlanger Stadtwerke AG unterstützen Tafel 

ERLANGEN. Im Sommer hat Erlangen allerlei Kultur im Freien zu bieten. Und wenn das auch noch einem guten Zweck dient, macht es doppelt Spaß.

Bereits im Mai 2022 meldeten sich die Erlanger Stadtwerke AG (ESTW) mit der Idee eines Benefizkonzerts zugunsten der Ukraine-Hilfe der Diakonie Erlangen. Ein wichtiger Grundgedanke des lokalen Energieversorgers war dabei, genau hier vor Ort – in Erlangen – direkt zu helfen. Dazu wurden dann gleich zwei Benefizaktionen organisiert und umgesetzt.

Bild von Pexels auf Pixabay
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In diesen Sommertagen schlendere ich gerne durch die Straßen Erlangens und schaue in die Gesichter der Menschen. Beeindruckend ist die Vielfalt und Buntheit dieser Gesichter, die mir da begegnen: Glücklich bis traurig. Tief verschleiert bis viel Haut zeigend. Entspannt bis verkrampft. Mich wahrnehmend oder gänzlich entrückt in eine andere Wirklichkeit. Aufreizend lässig bis verschüchtert auf den Boden schauend. Türkisch, englisch, deutsch und noch viel andere mir unbekannte Sprachen sprechend … die ganze Fülle und die Vielfalt von uns Menschen ist da zu sehen.

Besonders oft darf ich das Treiben auf dem Neustädter Kirchenplatz anschauen. Verliebt sitzen Paare jeden Alters da und sind ganz mit sich selber beschäftigt. Laut wird miteinander geredet oder gemeinsam geschwiegen. Eilig rennen andere über den Platz. Mit Fahrrad oder Dreirad umkurven Kinder die Kirche. Boule wird gespielt. In den Lokalen genießen Menschen Zeit und Speise. Entspannt kommen Menschen aus der Kirche. Atem holend stützt sich eine Frau auf ihren Stock. Konzentriert und in Gedanken versunken überqueren manche zügig den Platz. Mit ihren Einkaufstaschen plagen sich andere ab. Eltern beobachten stolz ihre Kinder. So bunt und vielfältig hat Gott uns mit unserem Leben geschaffen. Das darf ich da bei Alt und Jung sehen.

Mir fallen dabei Worte ein, von denen der Pfarrer, der mich konfirmiert hat, gesagt hat, sie seien ihm für sein Leben besonders wichtig geworden:
„Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat samt allen Kreaturen, mir Leib und Seele, Augen, Ohren und alle Glieder, Vernunft und alle Sinnen gegeben hat und noch erhält … und das alles aus lauter väterlicher, göttlicher Güte und Barmherzigkeit, ohn all mein Verdienst und Würdigkeit …“

Dass „meinem“ Pfarrer diese Worte aus der Auslegung Martin Luthers zum 1. Artikel des Glaubensbekenntnisses so wichtig geworden sind, hat mich damals als Jugendlicher wohl so beschäftigt, weil der Pfarrer nur noch einen Arm hatte. Und dennoch – oder vielleicht gerade deswegen? - war es ihm so wichtig, dass Gott ihn geschaffen hat und noch erhält. Das hat mich damals schwer beeindruckt. Heute erahne ich auch aufgrund meines Lebens und was ich mit anderen Menschen erleben durfte und musste, warum ihm diese Gedanken Luthers lebenswichtig geworden sind. Wahrscheinlich gehört eben alles, was bei mir nicht so ist, wie es gerne hätte, auch zu dem, was mein Leben mit Gott und den anderen Menschen ausmacht … wie der fehlende Arm zu meinem Konfirmator gehört hat.

Und mitten in den Gedanken kollidiere ich fast mit einem Rollerfahrer. Seine Mutter entschuldigt sich bei mir und ermahnt die Tochter, dass sie auf den Mann aufpassen muss. Toll, dass wir Menschen so aufeinander aufpassen können - mal Andere auf mich, mal ich auf Andere. Manchmal hat man den Eindruck, dass Gott auch noch auf uns aufpasst – z. B. auf Rollerfahrerinnen und nachdenkliche Männer. Gott hat uns tatsächlich toll geschaffen und erhält uns.

Viele Blicke auf und von Menschen und gute Gedanken in dieser Sommerzeit wünscht Ihnen 
Ihr Dekan Peter Huschke

Entpflichtung durch Dekan Huschke
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Pfarrer Prof. Dr. Hans Jürgen Luibl wechselt in den Ruhestand

“BildungEvangelisch? Wir sind so frei! Gott und die Welt und vieles mehr, das sind unsere Themen.”

Dies ist das Motto von BildungEvangelisch in Erlangen und dies ist das Motto, mit dem Hans Jürgen Luibl die Einrichtung seit 2001 leitete und weiterentwickelte.
Er studierte Theologie in Neuendettelsau, Tübingen, Zürich und Erlangen. Sein beruflicher Weg führte ihn von München und dem Kleinwalsertal, nach Zürich und von dort nach Erlangen. Bildung, die aus dem Glauben kommt und ins Denken führt, ist für ihn der Schlüssel zur Teilhabe und Mitbestimmung – sowohl in Kirche, wie in Gesellschaft. In seinem Weltbild kommen Protestantismus und Demokratie zusammen. Und dies zeigte sich in Artikel und Vorträgen, in unzähligen Predigten, auch im Rundfunk, in Wort und Musik Gottesdienste für Spätaufsteher oder in Videokommentaren bei #streettalk und „aus dem Beichtstuhl“.

Dabei blickte er auch immer wieder über den Erlanger Tellerrand hinaus. Als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für evangelische Erwachsenenbildung in Bayern trieb er die Anliegen der Bildung sowohl in der Landeskirche, wie auf politischer Ebene voran. Und als überzeugter Europäer setzte er sich für die Bildungsarbeit über die Grenzen hinweg ein, speziell in Ostmitteleuropa. Im Kontakt mit Ungarn etwa, entstanden Ausstellungen und Dokumentationen.

Prof. Luibl wechselt zum 31. August in den Ruhestand. Aber es zeichnet sich bereits ab – und wer ihn kennt, hätte dies auch so vermutet – dass er ihm wichtige Projekte weiterführen wird – sowohl auf europäischer und bayerischer Ebene, als auch in Erlangen. So kann man weiter von ihm hören bei Vorlesungen an der Uni, oder bei Gottesdiensten wie Wort&Musik.

Wir wünschen Herrn Luibl alles Gute und Gottes Segen für seinen weiteren Lebensweg!
 

Kai Strähler
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Der 45-jährige Kai Stähler wird ab 1. Dezember 2022 als neuer Vorstandsvorsitzender in unserem Verbund starten. 

Kai Stähler ist gelernter Erzieher, studierter Sozialpädagoge und Sozialmanager sowie ausgebildeter Diakon der Rummelsberger Brüderschaft. In Frankfurt (Oder) verantwortete er in den vergangenen vier Jahren die Arbeit eines rund 600-Mitarbeiter-starken diakonischen Vereins mit vier gemeinnützigen Tochtergesellschaften, die u.a. in der Eingliederungshilfe, der Pflege- und Hospizarbeit sowie mit diversen integrativen Bildungs- und Werkstatteinrichtungen und Beratungsdiensten im brandenburgischen Frankfurt tätig sind. Zuvor arbeitete Kai Stähler in geschäftsleitender Position bei unterschiedlichen sozialen Trägern in Franken und der Oberpfalz, darunter bei der Lebenshilfe Neumarkt e.V. und dem Evangelischen Einrichtungsverbund Oberasbach. Der 1976 in Bayreuth geborene Kai Stähler ist verheiratet und Vater zweier Söhne. Er hat seit über 20 Jahren seinen Lebensmittelmittelpunkt in Nürnberg und Fürth, wo auch seine Familie lebt. Daher kennt er, wie er selbst sagt, „den guten Ruf der Stadtmission“.

Wir freuen uns sehr, mit Kai Stähler eine innovative Persönlichkeit mit einem klaren diakonischen Profil für das wichtigste Amt in unserem Unternehmensverbund gewonnen zu haben. Kai Stähler hat sich in seiner bisherigen beruflichen Laufbahn als kluger, verantwortungsbewusster Sozialmanager bewährt, der auch herausfordernde Situationen nachhaltig bewältigt hat. Und er wird frische Ideen in unseren Unternehmensverbund einbringen.

Kai Stähler selbst ist es ein Anliegen, „die Diakonie als aktiv handelnden Teil der Kirche in der Gesellschaft erlebbar zu machen“.

Besondere Veranstaltungen im Dekanat Erlangen

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