Aktuelles

Willkommen

Pfarrersehepaar Stünzendörfer Eckenhaid
Bildrechte KGM Eckenhaid

Abschiedsgottesdienst am 10. Juli um 17.00 Uhr in der Friedenskirche Eckenhaid.

"Wer hätte gedacht, als wir am 16. Juli 1995 als Pfarrerin und Pfarrer der neu errichteten Pfarrei Eckenhaid eingeführt wurden, dass wir bis zu unserem Ruhestand bleiben?" schreiben Pfarrerin Hedwig Stünzendörfer und Pfarrer Horst Stünzendörfer in ihren Abschiedsworten im Gemeindebrief der Friedenskirche.

27 Jahre waren das Ehepaar Stünzendörfer die Seelsorger für die, damals neu erbaute, Friedenskirche in Eckenhaid. So begleiteten sie bereits den Bau der Orgel und die Auswahl der Glocken. Auch das Pfarrhaus musste erst noch erbaut werden. Vor allem aber war der „Bau“ der Gemeinde eine Aufgabe, dem sich das Pfarrersehepaar gerne stellte. Die zahlreichen Aktivitäten der Kirchengemeinde wurden gemeinsam mit den zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern organisiert und manche neuen Akzente gesetzt.

Sehr am Herzen lagen dem Theologenpaar die Gottesdienste, egal in welcher Form. Ob “normaler“ Sonntagsgottesdienst oder Festgottesdienst im Kirchenjahr oder zu besonderen Anlässen, ob Familiengottesdienst, Jazz,- Gospel oder sonstiger musikalischer Gottesdienst oder…
Beide schreiben: "Es war eine Freude, mit Ihnen feiern zu dürfen: Gott ist da. Mitten in unserem Leben."

Und so ist es nicht verwunderlich, dass sich die beiden mit den Worten bei ihrer Gemeinde verabschieden : „Wir haben uns in „unserer“ Kirchengemeinde ausgesprochen wohl gefühlt! Es ist ein Geschenk. Deshalb danken wir von Herzen Gott und den Menschen.
Deshalb: Danke - und Ade."

ej_erlangen_renovierung_fuer_gefluechtete.jpg
Bildrechte Evang. Jugend Erlangen

Evang. Jugend: Das Projekt „вдома/Vdoma – Zuhause“ von der Evangelischen Jugend Erlangen und dem „Café Krempl“ schreitet voran. Jugendliche renovieren mit großem Engagement eine Wohnung am Lorlebergplatz für geflüchtete Menschen aus der Ukraine. 
Clara Pröbstle, die Leiterin des Jugendcafés ist von der Arbeit der jungen Menschen begeistert. Das Projekt ist in ihren Augen zeitgemäße politische Jugendarbeit. Seit Mai wird im offenen Treff des „Café Krempl“ mit mittlerweile bis zu 65 Jugendliche gearbeitet. Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die sonst beispielsweise Kinderfreizeiten betreuen, bringen neben handwerklichem Geschick eine große Portion Kreativität mit.
Diakon Matthias Anhalt begleitet regelmäßig die Renovierung der Wohnung. Zwischen Renovierung und Jugendarbeit sieht er dabei keinen Widerspruch, sondern eine Chance für wichtige Gespräche. „Wer wird hier einziehen? Wie ist es im Krieg zu leben oder auf der Flucht zu sein? Junge Menschen bräuchten eine Möglichkeit sich bei solchen Themen aktiv einzubringen, denn sie haben den Wunsch zu helfen“, sagt er.
Abgesehen vom Dekanat Erlangen, das die Wohnung zur Verfügung stellt, der Aktivierungskampagne des Bayrischen Jugendring und den fleißigen Ehrenamtlichen, gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Personen, die sich mit großem Interesse und Engagement für das Projekt einsetzen.

Zeitkapsel Aurachtal
Bildrechte Chris Knobl

Ende Mai durften die Kirchengemeinde Aurachtal (Dekanat Erlangen) eine besondere Feier begehen. Im Beisein von Dekan Peter Huschke, Bürgermeister Klaus Schumann und zahlreichen Gemeindegliedern wurde die Zeitkapsel des renovierten Kirchturms geöffnet.
Erschreckend und erstaunlich war, wie sehr sich die Fragen und Nöte ähnelten, die die Kapsel aus dem Jahr 1986, dem Jahr der letzten Sanierung des Turms, preisgab. Heute wie damals war das große Thema die Ukraine. Damals, 1986, nach dem Reaktorunglück im Atomkraftwerk von Tschernobyl; heute Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Außerdem kamen bekannte Themen vor: der Bierpreis am „Berg“ (Bergkirchweih in Erlangen) ist zu hoch, der Sprit zu teuer und die Kirche in Münchaurach wird saniert.
Zum Abschluss der Feier, bei der es Bratwürste und Getränke gab, legten auch Pfr. Peter Söder und die Vertrauensfrau des Kirchenvorstands Beate Beck neue Artikel und besondere Gegenstände ein: Zeitungsartikel, Gemeindebrief, aktuelle Geldmünzen, eine FFP2-Maske und eine Anleitung zum Covid-Schnelltest.
 

 Die Zahl der Tafel-Kunden*innen ist seit Kriegsbeginn um 61% gestiegen. Ukrainer*innen werden jetzt an einem zusätzlichen Ausgabetag versorgt.
Bildrechte Diakonie Erlangen

ERLANGEN. Angesichts des Krieges in der Ukraine hat die Tafel Erlangen Mitte März um dringende Lebensmittelspenden gebeten. Viele geflüchtete Familien sind auf die Versorgung durch die Tafel angewiesen. Bereits jetzt sind so viele Spenden zusammengekommen, dass die Tafel bis in den Herbst hinein gut ausgestattet ist. „Die enorme Hilfsbereitschaft hat mich und das ganze Team überwältigt“, so Johannes Sikorski, Teamleiter der Tafel Erlangen. Einen erheblichen Teil der Spenden habe man von rund 500 großzügigen Privatpersonen bekommen. Auch viele Vereine, Stiftungen und Unternehmen aus der Region, wie der Diakonieverein Baiersdorf, die Bürgerstiftung Erlangen, der Zonta Verein Erlangen, die Max und Justine Elsner Stiftung, das Deutsche Kinderhilfswerk und Sternstunden, unterstützen die Tafel in besonderem Maße. Die Diakonie Erlangen, Trägerin der Tafel Erlangen, bedankt sich herzlich bei allen Spendern*innen und Förderern*innen für die unmittelbare und wertvolle Unterstützung.

„Nach aktuellem Stand kommen wir mit den Beständen erstmal gut über die Runden“, schätzt Sikorski. Die Lager sind derzeit mit haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln und Konserven gut gefüllt. Zusätzliche Geldspenden haben sehr geholfen, weil die Bedarfe damit flexibel aufgestockt und gedeckt werden konnten. Die Stadt Erlangen hat sehr schnell weitere Lagerflächen in der Schillerstraße zur Verfügung gestellt, ohne diese wäre die Sammlung und Verteilung nicht möglich.

Ein extra Ausgabetag für Ukrainer*innen

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm:
„Als Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern haben wir die Ergebnisse des von der Erzdiözese München und Freising in Auftrag gegebenen Gutachtens mit großer Betroffenheit aufgenommen. Auch in der Evangelischen Kirche beschäftigen und beschämen uns Fälle von sexualisierter Gewalt. 166 Fälle sind uns bis jetzt in Bayern bekannt. Es ist der größtmögliche innere Widerspruch, wenn wir als Kirche von der Liebe Gottes sprechen und zugleich im Raum der Kirche durch sexualisierte Gewalt Seelen zutiefst verletzt und ganze Biographien zerstört werden.
Als Kirche Betroffenheit zum Ausdruck zu bringen, ist nur glaubwürdig, wenn wir zugleich konkrete Schritte gehen, die sexualisierte Gewalt in der Kirche aufarbeiten und in Zukunft verhindern helfen. Wir haben deswegen die vor mehr als 20 Jahren gegründete Ansprechstelle für sexualisierte Gewalt, an die sich Betroffene wenden können, kontinuierlich ausgebaut und gestärkt. Heute ist eine Fachstelle daraus geworden, in der 14 Menschen arbeiten. Qualifizierte Mitarbeitende begleiten dabei nicht nur Betroffene, sondern kümmern sich darüber hinaus um Prävention, Intervention und Aufarbeitung. Auch der Landeskirchenrat setzt sich kontinuierlich und intensiv mit diesem Thema auseinander.
Seit 2015 gibt es in der ELKB eine Kommission, die unabhängig und überwiegend mit externen Mitgliedern besetzt arbeitet und in rechtlich verjährten Fällen individuell bemessene finanzielle Leistungen zuspricht. Selbstverständlich arbeiten wir ohne Einschränkung mit der Staatsanwaltschaft zusammen.
Trotz der Bemühungen und Schritte, die wir bisher gegangen sind, müssen auch wir davon ausgehen, dass nicht in allen Fällen mit letzter Konsequenz gehandelt wurde. Diese Einsicht ist schmerzhaft, aber es ist notwendig, sich ihr zu stellen und Konsequenzen daraus zu ziehen.

Besondere Veranstaltungen im Dekanat Erlangen

Notrufnummern

zum Vergrößern bzw. Herunterladen bitte klicken!

Notrufnummern

Kirche von zu Hause

Über Gottesdienste im Fernsehen, im Rundfunk und im Internet, aber auch über Andachten zu Hause informiert diese Webseite.