Rund 250 Gäste kamen am Sonntag, den 18.Oktober zum Dankkonzert der Diakonie Erlangen in die Altstädter Dreifaltigkeitskirche. An der Orgel spielte Kirchenmusikdirektor Wieland Hofmann Werke von Johann Sebastian Bach, Josef Rheinberger und Jan Zwart.
Mit dem Konzert bedankte sich die Diakonie Erlangen bei den vielen Ehrenamtlichen, Unterstützer*innen und Spender*innen, die ihre Arbeit möglich machen.
Gertrud M. Barth, Finanzvorständin der Stadtmission Nürnberg, und Dr. Bernhard Petry, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Sozialverbunds und Erlanger Dekan, begrüßten die Gäste und würdigten ihr Engagement.
Ein musikalischer Nachmittag, der mit viel Applaus endete. Herzlichen Dank an alle, die die Arbeit der Diakonie unterstützen!
Diakonie
Erschreckend aktuelle Gewaltzahlen
In Erlangen haben die evangelisch - lutherischen Kirchengemeinden und ihre Mitglieder im Frühjahr mehr als 7.000 Euro für diakonische Hilfen gegen häusliche Gewalt gesammelt. Knapp die Hälfte davon fließt direkt in die lokalen Hilfe- und Präventionsstellen der Diakonie Erlangen sowie des Diakonischen Zentrums in Erlangen-Büchenbach. Dort wird unter anderem von Gewalt betroffenen Frauen und Kindern in akuter Not finanziell und beratend geholfen. Familien in Konfliktlagen, die zu eskalieren drohen, werden pädagogisch begleitet. Auch diakonische Frauenhäuser und Interventionsprojekte in ganz Bayern werden mit den Erlanger Spenden unterstützt. Denn das Thema ist aktueller denn je.
Über 16 Prozent aller Frauen in Deutschland sind von körperlicher Gewalt betroffen – und zwar aus allen gesellschaftlichen Milieus. Psychische Gewalt in einer Partnerschaft erfährt sogar jede zweite Frau (48,7 %) im Laufe ihres Lebens. Bei den Männern sind es ebenfalls 40 Prozent. Dabei ist davon auszugehen, dass diese Zahlen sogar noch deutlich höher liegen: Erst im Februar dieses Jahres hatte das Bundesfamilienministerium mit der deutschlandweiten Dunkelfeldstudie „Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag“ (LeSuBiA) öffentlich sichtbar gemacht, dass nach wie vor 95 % der Gewaltfälle in (Ex-) Partnerschaften im Dunkeln, das heißt ohne Anzeige, bleiben.
Die Diakonie Bayern hatte deshalb in ihrer jährlichen Frühjahrssammlung Spender*innen aufgerufen, sich für die Opfer und entsprechende Hilfeangebote in der Region zu engagieren. Denn nach wie vor ist die Hilfelandschaft für Gewaltbetroffene auch in Bayern strukturell unterfinanziert – trotz des stetig wachsenden, alarmierenden Bedarfs.
Der Erlanger Dekan Dr. Bernhard Petry sagt dazu: „Die Diakonie fungiert – wie überall in Bayern – als erste Hilfestelle für Menschen in Not. Sie lebt damit einen Auftrag, den wir als nächstenliebende Christinnen und Christen haben. Deshalb danke ich allen Spenderinnen und Spendern aus unseren Gemeinden im Dekanat Erlangen, die diese wichtige Arbeit zuletzt wieder finanziell und solidarisch unterstützt haben.“
Esperstraße 25 a, 91080 Uttenreuth
https://www.diakonie-erlangen.de/ich-brauche-hilfe/hilfen-im-alter/ambulanter-pflegedienst/
Gräfenberger Str. 42-44, 91054 Buckenhof
Raumerstraße 9, 91054 Erlangen
https://www.diakonie-erlangen.de/ich-brauche-hilfe/
- Angebote für allein Erziehende
- KulturTafel Erlangen
- Hilfen für Menschen mit seelischer Erkrankung
- Hilfen für Menschen in Wohnungsnot
- Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit KASA
- Ambulante Erzieherische Hilfen
Kirchenplatz 7, 91083 Baiersdorf
Lebensmittelausgabe:
Dienstag 13:00 – 14:00 Uhr
14-tägig alle ungeraden Wochen
Lebensmittelannahme:
Dienstag von 12:30 – 13:00 Uhr
Antrag auf Tafelausweis:
Dienstag 13:00 – 14:00 Uhr
14-tägig alle ungeraden Wochen
Kirchenplatz 11, 91083 Baiersdorf
Rathsberger Straße 63, 91054 Erlangen
