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Flüchtlingsschutz nicht weiter schwächen

Berlin/Nürnberg, 13. Januar 2026 // Steigender Hunger, Entrechtung von Frauen und Mädchen, die Folgen des Erdbebens: Es gibt viele Gründe, um der anhaltenden Not in Afghanistan zu entfliehen. Doch rund 2,6 Millionen Afghan*innen mussten 2025 aus dem Iran und Pakistan in ihre Heimat zurückkehren, weil sie dort nicht mehr geduldet werden. „Wir erleben auf regionaler Ebene konkret, welche Folgen es hat, wenn politische Interessen wichtiger sind als humanitäre Not. Der Flüchtlingsschutz spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Er muss auf internationaler Ebene wieder gestärkt werden“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, mit Blick auf die heute beginnende UN-Konferenz zu Flüchtlingsfragen in Genf.