Prävention sexualisierter Gewalt 

Ziel ist es, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in der Kirche einen sicheren Ort zu bieten, an dem sie sich ernst genommen und geschützt fühlen können. Unsere Verpflichtung ist es, Menschen, die unsere Angebote nutzen, wirksam vor sexualisierter Gewalt zu schützen. Als kirchliche Organisation und als Einzelpersonen in kirchlichen Einrichtungen tragen wir die Verantwortung für das Vertrauen, das uns von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen entgegengebracht wird. Wir sehen es als unsere Pflicht, dieses Vertrauen mit größter Verantwortung zu wahren.

 

 

Unser Leitbild zum Umgang mit sexualisierter Gewalt

Jeder Mensch ist nach Gottes Ebenbild geschaffen. Dies verleiht uns Menschen Würde – unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung oder ethnischer Herkunft. In unserem Dekanat wollen wir diese Würde achten. Wir übernehmen Verantwortung für den Schutz der uns anvertrauten Personen vor grenzüberschreitendem Verhalten und Übergriffen, vor physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt. Gewalt hat keinen Raum in unserem Dekanat. 
Wir wollen Menschen, ganz besonders Kindern und Jugendlichen, sichere Räume bieten, in denen sie Gottes Segen erfahren können. Wir wollen einen sicheren Rahmen schaffen, in dem Nähe, Gemeinschaft und geteilter Glaube erlebt werden können.
Wir wissen dabei um die Möglichkeit, dass da, wo Menschen einander begegnen, auch das Risiko für Verletzungen und Fehler besteht. Diese werden, wenn sie geschehen, nicht verschwiegen. Wo es zu Grenzüberschreitungen oder gar Übergriffen kommt, unterstützen wir aktiv den Umgang mit Beschwerden und Fehlern. Dabei orientieren wir uns an einer Kultur der Achtsamkeit. In unserem Verhaltenskodex  den alle hauptberuflichen, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden unterschreiben, wird deutlich, wie dieses Leitbild in unserer täglichen Arbeit konkret wird. 

Das Leitbild ist Teil des Schutzkonzeptes zur Prävention sexualisierter Gewalt für das Evangelisch-Lutherische Dekanat Erlangen. Stand Januar 2026

 

Ansprechpersonen im Dekanat Erlangen für Betroffene
Bildrechte Dekanat Erlangen

Ansprechpersonen im Dekanat Erlangen:

Was machen wir

  • Wir sind für alle da, die eine belastende Grenzverletzung oder einen sexuellen Übergriff erlebt haben.
  • Wir hören zu, nehmen das Gehörte ernst, unterstützen und helfen weiter.
  • Wir stehen in Kontakt mit vielen Fachberatungsstellen.

Unser Grundsatz: Wir sind an der Seite der Betroffenen!

Kontakt: Tel: 09131\ 6824489 (Anrufbeantworter und wir rufen Sie zurück) Mail: ansprechperson.erlangen@elkb.de

 

Schutzkonzept

In dem Präventionsgesetz der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gibt es klare Vorschriften zum Schutz vor sexualisierter Gewalt. Bis Ende 2025 werden in Dekanatsbezirken, Kirchengemeinden und Einrichtungen Schutzkonzepte erstellt. Die darin festgehaltenen Maßnahmen sollen sexualisierte Gewalt möglichst schon im Vorfeld verhindern. Zu dem Schutzkonzept gehören unter anderem: Vertrauenspersonen, Meldestellen, Informationsweitergabe bei Mitarbeiterschulungen, die Verpflichtung zur Vorlegung von einem erweiterten polizeilichen Führungszeugnis und ein Verhaltenskodex für Mitarbeitende.

Wir möchten betonen, dass es bereits viele Vorlagen und Arbeitshilfen zur Erstellung von Schutzkonzepten gibt. Dennoch ist es von entscheidender Bedeutung, diese Vorlagen auf die spezifischen Gegebenheiten der einzelnen Gemeinden und der örtlichen Situation anzupassen. 
Das Dekanat und die Fachstelle für den Umgang mit sexualisierter Gewalt steht bei diesem Prozess den Kirchengemeinden zur Seite und es gibt ein Handbuch zur Erstellung von Schutzkonzepten.

Hilfe und Beratung

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