Tagespflege für Senioren*innen soll Bewegungsareal bekommen

Tagespflege für Senioren*innen soll Bewegungsareal bekommen

Do., 22.04.2021 - 11:00

Mithilfe von Spenden will die Diakonie Erlangen ein Bewegungsareal im Garten des Maria-Busch-Hauses errichten. Die Geräte sollen für die Gäste der dort ansässigen Tagespflege-Einrichtung für Senioren*innen auch mit Rollator oder Rollstuhl selbstständig zugänglich sein. 20.000 Euro werden dafür benötigt.

© Diakonie Erlangen: Bild 1: Bewegung im Freien ist für die 25 Gäste der Tagespflege ein wichtiger Bestandteil im Wochenprogramm. Ein Bewegungsareal mit speziell auf Senioren*innen ausgerichtete Geräte soll das Angebot ergänzen.ERLANGEN. „Besonders für die in ihrer Mobilität eingeschränkten, aber auch für die noch fitteren Tagesgäste, wäre das Bewegungsareal ein Segen“, sagt Alexandra Meyer, Leiterin der Tagespflegeeinrichtung für Senioren*innen im Maria-Busch-Haus zu dem geplanten Aktivgelände. Kleine Spaziergänge im Garten sind bereits ein wichtiger Teil der Betreuungsarbeit. „Einige der Gäste haben eine Demenzerkrankung“, erklärt Meyer, und dadurch ohnehin einen großen Bewegungsdrang. Was aber noch fehlt, ist ein auf die besonderen Bedürfnisse der Alten zugeschnittenes Bewegungsangebot im Freien, das auch Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, selbstständig nutzen können. Darum soll bald ein Areal mit Radtrainer, Hand-Augen-Koordinator und Rückentrainer entstehen. Der vorhandene Rundweg soll ebenfalls teilweise erneuert werden. Das freut auch Erika Sachse, die regelmäßig in die Tagespflege kommt: „Wegen der Bewegung an der frischen Luft und weil er auch im Rollstuhl zu nutzen ist. Überhaupt ist beweglich zu bleiben ja auch im hohen Alter sinnvoll.“ Die 106-Jährige ist derzeit die älteste Erlangerin.

Wichtig für Körper und Seele
Koordinationsfähigkeit und Mobilität sind im Alltag der Gäste wichtig, die trotz ihres teils hohen Alters in ihrem eigenen Zuhause leben. Die Geräte im geplanten Bewegungsareal sind genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten: Sie stärken gelenkschonend die Beinmuskulatur, wirken sich positiv auf die Wirbelsäule und die Rückenmuskulatur aus, verbessern die Motorik und Hand-Augen-Koordination – auch ein spezieller Rollstuhltrainer ist eingeplant. Der Besuch des Bewegungsparks wird ferner in das Wochenprogramm des Hauses eingebunden.

„Als die Tagespflege letztes Jahr coronabedingt kurzzeitig geschlossen war, haben wir gemerkt, wie wichtig der Besuch in der Tagespflege für unsere Gäste ist“, erinnert sich Alexandra Meyer. „Wir haben hier eine feste Tagesstruktur aber mit wechselndem Programm, bei dem für jede und jeden etwas dabei ist“, erklärt sie. Das Angebot entlastet auch die Angehörigen, die zuhause nicht das gleiche bieten und leisten können. Gymnastik und Tanz, gemeinsame Spiele, Gartenarbeit am Hochbeet, Vorträge und ein Leseclub, aber auch Zeit, um in Ruhe Zeitung zu lesen. All das wirke sich sehr positiv auf die Lebensqualität und das psychische Wohlbefinden der Senioren*innen aus. 

Bewegungsareal aus Spenden finanziert
Das Angebot im Maria-Busch-Haus soll nun für die 25 Senioren*innen, die regelmäßig herkommen, mit einem kleinen Bewegungsareal unter freiem Himmel erweitert werden. Weil es hierfür keine öffentlichen Gelder gibt, bittet die Diakonie Erlangen um Unterstützung. Das Areal wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Wer das Vorhaben unter dem Motto „Sich regen bringt Segen“ unterstützen möchte, kann an folgende Kontoverbindung spenden:

Spendenkonto:
Diakonie Erlangen
IBAN: DE46 7635 0000 0060 0258 74
BIC: BYLADEM1ERH
Sparkasse Erlangen
Zweck: Sich regen bringt Segen 
 

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