Wort und Musik in der Markuskirche

Wort und Musik in der Markuskirche

Fr., 16.10.2020 - 13:25

Wort und MUSIK -„Schnittstellen“  Texte von Gryphius, Eichendorff und Schiller treten in den Dialog mit der Musik ein.

Liebe Freunde der Veranstaltungen von musik exquisit erlangenPhoto by <a href="/photographer/malcom1979-33722">Andrew Norton</a> from <a href="https://freeimages.com/">FreeImages</a>

Während sich die Infektionszahlen weiter erhöhen, laden musik exquisit dennoch zu weiteren Veranstaltungen der bekannten und neu ausgerichteten Reihe „Wort und MUSIK“ ein. 

Am Sonntag drauf, 25. Oktober, laden wir in die Markuskirche Erlangen-Ost ein. Um 19 Uhr heißt das Programm „Schnittstellen“. Es ist dem berühmten Zeitgenossen Arvo Pärt gewidmet, der gerade seinen 85. Geburtstag feierte. Er war übrigens selbst 1991 in der Erlanger Markuskirche und kennt auch die Barockorgel, als seine „Berliner Messe“ dort in der Orchesterfassung uraufgeführt wurde. Es erklingen drei der vier Orgelwerke Pärts: Trivium (wohl eine Reminiszenz an die Trinität), sodann Pari intervallo, das zum Tode eines Freundes 1976 komponiert wurde, und Annum per annum, ein Auftragswerk 1980 zur 900-Jahr-Feier des Speyerer Doms - das Werk gliedert sich in die Teile des christlichen Mess-Gottesdienstes. Pärts Musik wird landläufig mit dem Begriff „Neue Einfachheit“ bezeichnet; er selbst will unter Rückgriff auf alte Musik (in Form und klingenden Bausteinen) erreichen, dass die Hörenden wie in schon immer vertrauten Klängen bewegen. 
Zu Pärt treten zwei besondere Kompositionen J.S. Bachs: die große Chromatische Fantasie und Fuge und Präludium und Fuge a-moll aus dem Wohltemperierten Klavier - beide Werke haben mit Bachs Schicksalsjahr 1720 zu tun, als seine Frau starb. 

„Schnittstellen“ also in verschiedener Hinsicht, passend zur Zeitumstellung am 25. Oktober. Texte von Gryphius, Eichendorff und Schiller treten in den Dialog mit der Musik ein.

Als Voranzeige weisen wir schon auf Wort und MUSIK am Ewigkeitssonntag, 22. November, ebenfalls um 19 Uhr, hin: mit Christina Rehm und C.R. Morath.
 

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