Kirchengemeinde Großgründlach stärkt Nachbarschaft:

Cafe Rad Großgründlach
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Café-Rad wird weiterentwickelt
Großgründlach, 22.Juli 2026 – Die Kirchengemeinde Großgründlach baut ihr erfolgreiches Nachbarschaftsprojekt Café-Rad weiter aus. Das mobile Begegnungsangebot, das 2024 als Initiative aus einer Kirchenvorstandsklausur heraus gestartet wurde, hat sich bereits in seiner Übergangsphase als wertvoller Treffpunkt etabliert. 

Nun plant das Projektteam die Anschaffung einer professionellen Rad-Kutsche, um das Angebot nachhaltig zu sichern und auszubauen. Ermöglicht wurde sowohl der Start als auch die Weiterentwicklung des Café-Rads durch die großzügige Unterstützung mehrerer Förderpartner: des Diakonie-Vereins, der Kerscher-Stiftung, der Manfred-Roth-Stiftung sowie der Bayern.Evangelisch Stiftung. Ihre Förderung zeigt bereits konkrete Wirkung im Alltag der Dorfgemeinschaft. 

Ein mobiles Café für Begegnung und Gemeinschaft. 

Das Café-Rad ist ein niedrigschwelliger, mobiler Nachbarschaftstreffpunkt. Über einen Fahrradanhänger mit integrierter Kaffeebar macht es regelmäßig in unterschiedlichen Bereichen Großgründlachs Station – etwa auf Spielplätzen, am Friedhof oder bei Veranstaltungen. Von Mai bis September lädt das Team jeden dritten Sonntag sowie an ausgewählten Wochentagen, beispielsweise auf dem Spielplatz im Hansengarten, zu kostenlosen Angeboten ein: Kaffee, Tee und Kekse stehen bereit – vor allem aber Raum für Begegnung. Das Konzept ist bewusst offen angelegt. Besucherinnen und Besucher können vorbeikommen, verweilen und ins Gespräch kommen – zum „Auftanken“, „Luftholen“ und zur Vernetzung innerhalb der Dorfgemeinschaft. Mehrwert für Menschen – direkt im Alltag spürbar Das Café-Rad schafft einen offenen Begegnungsraum für alle Generationen und Bevölkerungsgruppen. Es fördert sozialen Austausch, stärkt gegenseitige Unterstützung und baut Brücken zwischen Menschen, die sich im Alltag oft nicht begegnen. 

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die Mobilität: 

Das Café kommt zu den Menschen in verschiedene Quartiere und macht Gemeinschaft dort möglich, wo sie gelebt wird. Dadurch wird das Angebot für möglichst viele erreichbar und sichtbar. Gleichzeitig ist das Projekt ein Motor für ehrenamtliches Engagement. Freiwillige beteiligen sich aktiv am Mitgestalten – beim Backen, Ausschank oder bei organisatorischen und technischen Aufgaben. Diese Beteiligung stärkt nicht nur das Projekt selbst, sondern auch die Identifikation mit dem eigenen Lebensumfeld. Vom Übergangsmodell zur nachhaltigen Lösung Seit seinem Start wurde das Café-Rad mit einem provisorischen Aufbau betrieben – und hat dennoch eine beachtliche Resonanz erfahren. Die positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung und die kontinuierliche Nutzung zeigen: Das Angebot trifft einen echten Bedarf. 

Um die Qualität und Verlässlichkeit weiter zu verbessern, plant das Team nun den nächsten Schritt: die Investition in eine professionelle Rad-Kutsche. Diese soll den Einsatz erleichtern, die Ausstattung erweitern und die langfristige Perspektive des Projekts sichern. Dank an die Förderer Die Kirchengemeinde Großgründlach bedankt sich ausdrücklich bei allen Unterstützern. Die Förderung durch den Diakonie-Verein, die Kerscher-Stiftung, die Manfred-Roth-Stiftung und nicht zuletzt vor allem durch die Bayern.Evangelisch Stiftung hat dieses Projekt überhaupt erst ermöglicht und trägt maßgeblich zu seinem Erfolg bei. Das Café-Rad zeigt eindrücklich, welchen Mehrwert gezielte Förderung entfalten kann: Sie schafft konkrete Orte der Begegnung, stärkt ehrenamtliches Engagement und fördert den sozialen Zusammenhalt vor Ort – sichtbar, nachhaltig und für viele Menschen unmittelbar erlebbar.