Presse

Annekathrin Preidel als Präsidentin der bayerischen Landessynode wiedergewählt

Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen der Eltersdorferin zur Wiederwahl

Annekathrin PreidelDie Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) hat Annekathrin Preidel wieder zu ihrer Präsidentin gewählt, mit 93 von 105 abgegebenen Stimmen. Preidel war die einzige Kandidatin für dieses Amt.
Die 63-jährige promovierte Biologin aus Erlangen war bereits in der vergangenen Synodalperiode Präsidentin des bayerischen Kirchenparlaments, dem sie seit 2008 angehört. Seit 2002 ist sie Mitglied des Kirchenvorstands der Egidienkirche in Erlangen-Eltersdorf.
Die beiden Vizepräsidenten oder –präsidentinnen werden im weiteren Verlauf der Synodaltagung gewählt.
Der Landessynode der ELKB gehören 108 Synodale an, davon sind 89 gewählt und 13 berufen; weiter gehören ihr drei Vertreter der Evangelisch-Theologischen Fakultäten und der Augustana-Hochschule an, sowie drei Jugendsynodale. Von den 89 gewählten Synodalen müssen 60 Nichtordinierte, also „Laien“, sein. Von den 29 der gewählten ordinierten Synodalen müssen zehn das Amt einer Dekanin oder eines Dekans innehaben. Die Synode wird für die Dauer von sechs Jahren gewählt. Sie entscheidet über den Haushalt der Landeskirche, beschließt Gesetze und wählt den Landesbischof bzw. die Landesbischöfin.
München/Geiselwind, 12. September 2020 Michael Mädler, Stellv. Pressesprecher

Libanon Nothilfe: Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden auf!

„Das Ausmaß der Katastrophe in Beirut ist schockierend. Wir sind im ständigen Austausch mit unseren Partnern vor Ort und stehen für jede Unterstützung bereit, die sie in dieser schweren Zeit brauchen." (Michael Frischmuth)

Diakonie_Katstrophenhilfe_LibanonBerlin/Nürnberg, 7. August 2020. Die Diakonie Katastrophenhilfe wird die betroffenen Menschen nach der verheerenden Explosion in Beirut über ihre lokalen Partner unterstützen. Michael Frischmuth, Kontinentalleiter Asien beim evangelischen Hilfswerk: „Das Ausmaß der Katastrophe in Beirut ist schockierend. Wir sind im ständigen Austausch mit unseren Partnern vor Ort und stehen für jede Unterstützung bereit, die sie in dieser schweren Zeit brauchen."

Nicht nur die direkten Auswirkungen sind verheerend, auch mittelfristig braucht der Libanon Hilfe. Eine schwere Wirtschaftskrise und der Wertverfall des libanesischen Pfunds haben die Hälfte der Bevölkerung in Armut gestürzt. Die ohnehin schwierige Ernährungssituation wird sich nun weiter verschärfen. Immense Zerstörungen in der Hauptstadt werden die Preise von Baumaterial in den kommenden Wochen in die Höhe treiben. Den Menschen im Libanon stehen weitere schwere Zeiten bevor.

Das gilt besonders für hunderttausende Flüchtlinge, die vor dem Krieg in Syrien in den vergangenen neun Jahren im Libanon Schutz gesucht haben. Gemessen an der Einwohnerzahl hat kein Land so viele Menschen aus Syrien aufgenommen. Der Libanon hat sich seit dem Ausbruch des Krieges im Nachbarland solidarisch gezeigt – ebenso muss die Weltgemeinschaft nun Solidarität mit dem Libanon zeigen.“

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden: 
Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin 
Evangelische Bank 
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Nothilfe Libanon
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/  

Geistliche Impulse zum Wochenende in den Erlanger Nachrichten

Kirchliche Nachrichten: Tragfähiger, vorübergehender Kompromiss gefunden

Photo by <a href="/photographer/greyman-42624">Helmut Gevert</a> from <a href="https://freeimages.com/">FreeImages</a>Irritationen löste der Artikel „in eigener Sache“ der Erlanger Nachrichten aus, in dem angekündigt wurde, dass ab sofort die kirchlichen Gottesdienst Termine zum Wochenende nicht mehr abgedruckt werden. In Folge erreichten viele empörte Leserbriefe, Kommentare und Anrufe der Gläubigen die beiden Dekanatsbüros. 

Um die Situation zu klären und eine gemeinsame Lösung zu finden trafen sich deshalb der katholische Dekan Pflaum und der evangelische Dekan Huschke mit den neuen leitenden Redakteuren der Erlanger Nachrichten Herrn Mößler-Rademacher und seinem Stellvertreter Herrn Benesch
In einem offenen und konstruktiven Gespräch berichteten die beiden Redakteure von der angespannten, finanziellen Situation im Pressebereich. Die sich in Kurzarbeit befindlichen Zeitungsmacher müssen deshalb den Regionalteil auf 6 Seiten begrenzen. Dieser Corana-bedingten Restriktion fallen aus Platzgründen auch die kirchlichen Termine zum Opfer. Bei normalem Umfang des Blattes, könnten die Termine wieder aufgenommen werden.

Herr Mößler-Rademacher schlug vor, dass statt der Termin-Tabelle bereits ab August ein geistlicher Impuls zum Wochenende abgedruckt wird. Dieser ermöglicht den Zeitungsmachern ein flexibleres Layout und den Erlanger Gemeinden eine abwechselnde Präsenz. Die beiden Dekane sehen in dieser Lösung eine gute Chance, auf aktuelle Herausforderungen mit Gedanken aus christlicher Sicht zu reagieren. Die besinnlichen Texte werden von unterschiedlichen Personen aus den Dekanaten verfasst und ermöglichen so einen abwechslungsreichen Einblick in das kirchliche Leben.

Unter den Impulsen stehen die Hinweise zu den Terminen auf den Homepages des katholischen und evangelischen Dekanats. https://www.dekanat-erlangen.de/ und https://www.erlangen-evangelisch.de/ 

Weitere Lockerungen der Corona-Auflagen

Die Lockerungen für die geltenden Einschränkungen während der Corona Pandemie nehmen zu. Die Evang. Kirche in Bayern und damit auch das Dekanat Erlangen passen deswegen die Regelungen an. Dies hat z.B. Einfluss auf die Feier von Hochzeiten und Taufen. Die verabschiedeten Hygienekonzepte in den Gemeinden sind zu beachten. 

Photo by <a href="/photographer/npiggy2-45862">Noelle Franzen</a> from <a href="https://freeimages.com/">FreeImages</a>Das Abendmahl ist weiterhin in einer Gestalt (d.h. nur Brot) gut durchführbar. Die Hostien werden dazu ohne Berührung der empfangenden Person in die Hand gelegt. Mundkommunion ist ausgeschlossen. 
Gottesdienste im Freien: Abstand von 1,5 m, Höchstzahl 200 Teilnehmenden. Mund Nasen Bedeckung (MNB) wird empfohlen.

Trauungen/Taufen/Konfirmationen: Geschlossene Gesellschaften bei Familienfeiern können in Gaststätten ohne Einhaltung der Mindestabstände feiern. Die Kirchenvorstände können deshalb beschließen, dass beim Tauf- oder Traugottesdienst derjenige Teil der Gemeinde, der anschließend als geschlossene Gesellschaft ohne Mindestabstände feiert, auch in der Kirche auf die Einhaltung der Abstände verzichten darf, sofern die Brautleute bzw. (Tauf-) Eltern das wünschen. Voraussetzung ist, dass die Kontaktdaten dieses Personenkreises erfasst sind. Weitere Gottesdienstbesucher halten die Mindestabstände ein. Dies gilt auch zwischen den unterschiedlichen Konfirmationsgesellschaften in ihrem Außenabstand.

Kindergottesdienste / Familiengottesdienste: Nachdem sich die Rahmenbedingungen für Gottesdienste und auch die Situation in den Schulen und Kindergärten in den vergangenen Wochen schrittweise verändert haben, können wieder Gottesdienste mit Kindern und ihren Familien (unter Einhaltung der Hygienevorschriften) stattfinden. 

Bei Konzerten im Kirchenraum gilt eine Höchstbesucherzahl von 100 (bei zugewiesenen und gekennzeichneten Plätzen: 200) Personen – auch wenn das Schutzkonzept für den konkreten Kirchenraum eine höhere Besucherzahl ermöglichen würde. Sieht das Schutzkonzept für den Raum eine niedrigere Besucherzahl vor, so gilt diese. Im Freien sind 200 (zugewiesene und gekennz. Plätze: 400) Personen erlaubt
 

Die Verantwortung für die Sicherheit der Gemeindeglieder liegt bei den jeweiligen Kirchenvorständen. Diese verabschieden für die unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort angepasste Hygienekonzepte. Bitte erfragen Sie die ggfs. abweichenden, örtlichen Vorschriften. (Stand 16. Juli 2020)

Verkaufsoffener Sonntag: 'Sonntagsallianz' erteilt Vorstoß von Bürgermeistern und Landräten klare Absage

Photo by <a href="/photographer/tomatokill-32645">cop richard</a> from <a href="https://freeimages.com/">FreeImages</a>Der stationäre Einzelhandel leidet: verstärkter Onlinehandel hat dazu geführt, dass viele Läden in den Innenstädten sich nicht mehr rentieren. Die Coronakrise hat die Situation weiter verschärft. Ein aktueller Vorstoß von Bürgermeistern und Landräten schlägt einen verkaufsoffenen Sonntag ohne Anlassbezug vor, um den Einzelhandel zu stützen. Die Nürnberger Dekanin Britta Müller und Dr. Johannes Rehm, Leiter des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA) in Bayern sowie der DGB Mittelfranken befürchten darin einen Versuch auch über das Jahr 2020 hinaus grundsätzliche Regelungen zu ändern. 

In einer gemeinsamen Stellungnahme beziehen nun die evangelischen und katholischen Dekanate Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach und Ansbach Stellung und erteilen der Forderung deshalb eine klare Absage:

„Die Arbeitsbelastung der Angestellten hat sich eher noch verschärft. Man kann nicht auf der einen Seite den Angestellten im Einzelhandel applaudieren und bessere Arbeitsbedingungen fordern und auf der anderen Seite die Regelung zum Schutz des freien Sonntags in Frage stellen,“ so die Dekaninnen und Dekane in der offiziellen Stellungnahme.
Der Sonntag, als Tag der Familie und Ruhetag, darf nicht geopfert werden. Stattdessen müsse die Attraktivität der Innenstädte gesteigert und vor allem das Einkaufsverhalten der Kundinnen und Kunden selbstkritisch überdacht werden.

Die offizielle Stellungnahme der regionalen Kirchenvertreter finden Sie im Anhang
Unterzeichnet wurde diese von:

Für Erlangen: 
Dekan Peter Huschke, Dekan Michael Pflaum

Chorgesang und Posaunenchöre wieder möglich

neue Lockerungen für Gottesdienste und Treffen beschlossen

Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/Joergelman-241223/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=840987">Jörg Möller</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=840987">Pixabay</a>Das Kabinett in München hat weitere Lockerungen für Kultur, Gottesdienst und Treffen beschlossen. Diese werden nun seitens der ELKB für die evang. Kirche in Bayern angewendet und gelten ab dem 22. Juni 2020.

Für Veranstaltungen und Gottesdienste im Dekanat Erlangen bedeutet dies, dass durch die Reduzierung des Mindestabstands auf 1,5 Meter wieder mehr Gläubige in den Kirchen und Gemeindehäusern Platz finden.
Auch ist die musikalische Begleitung durch Gesangs- und Posaunenchöre wieder möglich.
Um größtmögliche, hygienische Sicherheit zu gewährleisten wird das Abendmahl weiterhin, als Wandelkommunion ausgeteilt. Der Mindestabstand von 1,5 Meter ist immer einzuhalten und beim Betreten und Verlassen der Räume ist eine Maske zu tragen.
Teilweise sind nun auch wieder Gruppen und Kreise der Jugendarbeit und Erwachsenenbildung bis zu 50 Teilnehmern (im Gebäude) bzw. 100 (im Freien) möglich. Ein Schutz- und Hygienekonzept muss für die jeweilige Gruppe bzw. den Kreis vorliegen. 

Gottesdienstangebote im Radio, Fernsehen und Internet

Für evangelische Christen gibt es ein breites Angebot von Gottesdiensten in Rundfunk und Fernsehen.

Über die Gottesdienste in der Karwoche und an Ostern, die im Fernsehen, im Rundfunk und im Internet aus bayerischen Kirchen übertragen werden, aber auch über Andachten zu Hause informieren neu konzipierte Webseiten der bayerischen Landeskirche. Unter corona.bayern-evangelisch.de finden Interessierte zahlreiche Empfehlungen für das kirchliche Leben unter den Einschränkungen des Corona-Kontaktverbots.

Ostern gemeinsam feiern

Die neuen Webseiten informieren über das kommende Osterfest und die wichtigen Tage der Karwoche. Welche Texte aus der Bibel werden etwa am Gründonnerstag gelesen, welche Lieder gesungen? Hier finden sich auch die Gottesdienste aus Bayern, die an diesem Tag im Fernsehen, im Hörfunk oder im Internet übertragen werden. Weitere Tipps und Rituale laden zum Mitfeiern an diesen Tagen ein. Auch werden Angebote zum gemeinsamen Gebet trotz persönlicher Distanz und Anleitungen für Andachten zu Hause präsentiert.
Der tägliche Video-Morgenimpuls von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm ist hier ebenso zu finden wie auf seiner Facebookseite.

Aktion für Konfis: Hoffnung hamstern