Segen für die Stadt - Handeln im Gottvertrauen

Segen für die Stadt - Handeln im Gottvertrauen

Mo., 18.05.2020 - 14:44

„Gott, gebe Euch die Gelassenheit die Dinge auszuhalten und hinzunehmen, die nicht zu ändern sind; er gebe Euch den Mut und die Kraft, die Dinge anzupacken und neu zu gestalten, die Ihr ändern könnt, und er gebe Euch die Weisheit und die politische Klugheit, das eine vom andern zu unterscheiden und Euch immer wieder neu zu einigen. So begleite Gott Euch bei dem, was ihr tut und bei dem, was Ihr nicht tut, mit seinem Frieden. Amen.“

Link zum Video hier: YouTubeDekan Huschke Erlangen

Liebe Schwestern und Brüder!

Langsam kommen wir in der Normalität mit dem Coronavirus an.  Zumindest erlebe ich es gerade so – mit allen erfreulichen Anpassungen und Bereicherungen, über die ich mich freue, aber auch mit allen Auseinandersetzungen und Streitigkeiten, die wie in Zeiten vor dem Coronavirus nur noch verstärkt oder auch neu deutlich werden.

Am vergangenen Donnerstag, war ich beim neuen Stadtrat der Stadt Erlangen eingeladen, um im Namen aller Religionen zu Beginn der konstituierenden Sitzung ein Gebet zu sprechen und die Mitglieder des Stadtrates zu segnen. Die anschließenden programmatischen Worte

aus allen Fraktionen und die Rede des Oberbürgermeisters haben mir vor Augen geführt, was da alles im Stadtrat, aber mit entsprechendem Unterschied auch in unseren Kirchengemeinden und Einrichtungen auf uns zukommt …. und womit wir uns da auseinandersetzen und Lösungen suchen müssen. Gleichzeitig war ich sehr dankbar, dass wir alle bisher erleben durften, dass es Gott sei Dank bei uns bisher nur zu sehr wenigen Todesfällen gekommen ist und dass uns in der Krisenzeit schon sehr viel gut gelungen ist. Wir haben damit für alle Probleme erst einmal eine sehr gute Ausgangssituation, so bitter und hart vieles für einige von uns schon war und ist. Von einigen Mitgliedern des Stadtrates habe ich die Rückmeldung bekommen, dass die Worte des Segens, den ich ihnen zugesprochen habe, für sie zu ihren Herausforderungen gepasst hat.

So wünsche ich Ihnen, liebe Schwestern und Brüder, und mir, dass Gott wie in diesem Segen erbeten weiter für Sie, für mich und für die Menschen um uns herum, für unsere Kirchengemeinden, unsere übergemeindlichen Einrichtungen und unsere Diakonie da ist.

„Gott, gebe Euch die Gelassenheit die Dinge auszuhalten und hinzunehmen, die nicht zu ändern sind;er gebe Euch den Mut und die Kraft, die Dinge anzupacken und neu zu gestalten, die Ihr ändern könnt, und er gebe Euch die Weisheit und die politische Klugheit, das eine vom andern zu unterscheiden und Euch immer wieder neu zu einigen. So begleite Gott Euch bei dem, was ihr tut und bei dem, was Ihr nicht tut, mit seinem Frieden. Amen.“

Vielen Dank Ihnen allen, dass wir uns mit diesem Gottvertrauen gemeinsam auf den sicher nicht einfachen Weg machen und dabei fest auf Gottes Begleitung setzen.

Ihr Dekan Peter Huschke
 

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