Mitarbeit und Ehrenamt

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"Es sind verschiedene Gaben, aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Ämter, aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen." (1. Korinther 12, 4-6)

Ob Jugendliche als Mitarbeitende Pfiff in das gemeindliche Leben mit kleineren Kindern und anderen Heranwachsenden bringen, ob Eltern die Familienangebote einer Gemeinde mitbestimmen, Chormitglieder das musikalische Leben bereichern, Frauen und Männer unterschiedlichste Interessensgruppen leiten, andere besuchen und aufrichten, Feste organisieren, Gemeindebriefe austragen oder besondere Aktivitäten anstoßen, Kirchenvorstände die Richtung einer Gemeinde prägen oder Technik-Begeisterte ihre Gemeinde fit für die neue Medienwelt und das weltweite Netz machen - immer liegen Geben und Nehmen eng beieinander, wachsen Gemeinschaft und Freude am sinnvollen Tun.

Was der Apostel Paulus der Gemeinde in Korinth ins Stammbuch geschrieben hat, zeichnet das Bild vom Miteinander in Gemeinde, Kirche und Diakonie. Es geht um die Zuordnung von Menschen, ihren Gaben und den gemeinsamen Aufgaben. Nicht um eine Über- oder Unterordnung. Sondern um ein gemeinsames Unterwegs sein, bei dem alle herzlich Willkommen sind und zusammen, begleitet von Gottes gutem Geist, voran gehen. 

DSC_9565.JPGHerzlicher Dank allen, die sich in den Gemeinden, in den Diensten und Werken und bei der Diakonie bereits ehrenamtlich engagieren.

Denn das „Ehrenamt" ist in der evangelischen Kirche das leitende Gemeindeprinzip. Wichtige Leitungsgremien wie der Kirchenvorstand, der Dekanatsausschuss, die Dekanats- und Landessynode sind mehrheitlich mit nicht-ordinierten, freiwillig Mitarbeitenden besetzt. Diese „Demokratie von unten" ist so gewollt, weil Gemeinde nach protestantischem Glauben eine Gemeinschaft gleichwertiger Menschen ist, die gemeinsam die Entscheidungen in wichtigen Fragen zu fällen haben. Kein Berufsstand soll dabei Vorrang haben.

DSC_9972.JPGWenn Sie selbst nach einer ehrenamtlichen Aufgabe suchen oder in einer neuen Lebensphase etwas Neues beginnen wollen, sprechen Sie mit der Pfarrerin, dem Pfarrer Ihrer Wohnortgemeinde, besuchen Sie die Ehrenamtsbörse oder die Engagementsprechstunde. Bei Ihrer Tätigkeit werden Sie begleitet und das Angebot an entsprechenden Fortbildungen ist groß.

Sieben gute Gründe für Ihr Engagement:

  • Sie setzen Ihre Talente sinnvoll ein
  • Sie geben wertvolle Zeit für andere
  • Sie bringen ihr Wissen ein
  • Sie sammeln Erfahrungen
  • Sie lernen andere Menschen kennen
  • Sie gestalten gesellschaftliches Leben mit
  • Sie bereichern ihr Leben

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