Zum 1. April startete der Evangelische Dekanatsbezirk Erlangen mit einem neuen Leitungssystem. Neben Dekan Peter Huschke übernehmen künftig die stellvertretenden DekanInnen Gerhild Rüger und Karola und Oliver Schürrle direkte Verantwortung für die Hauptamtlichen, die Kirchengemeinden und die dekanatsweiten Dienste. Das haben Dekanatsausschuss und Dekanatssynode in ihren Sitzungen im März beschlossen.

Bisher lag die direkte Verantwortung für über 80 PfarrerInnen und DiakonInnen sowie für die 31 Kirchengemeinden und 7 dekanatsweiten Dienste (z.B. Evang. Jugend, BildungEvangelisch, Diakonie, Verwaltung) allein bei Dekan Peter Huschke. Im Rahmen eines etwa zweijährigen Dekanatsentwicklungsprozesses wurden die neuen Strukturen entwickelt. Dies beinhalte auch, so der Koordinator des Projektes, Pfr. Michael Maier, dass künftig benachbarte Kirchengemeinden in 8 „Regionen“ deutlich enger zusammenarbeiten werden. Ziel sei, dass Kirche sich zunehmend als Netzwerk vor Ort verstehe, in dem sich verschiedene Kompetenzen und Perspektiven ergänzen. Nur so könne sie noch besser ihren Auftrag erfüllen, für die Menschen vor Ort da zu sein. Teilprojekte der Dekanatsentwicklung beschäftigen sich außerdem mit der Jugendarbeit, mit der Anstellung von Geschäftsführungen für die Kindertagesstätten mehrerer Kirchengemeinden sowie mit der Frage, wie Kirche(ngemeinde) familienfreundlicher werden kann. Der Dekanatsbezirk liegt mit diesen Schritten ganz auf der Linie der Bayrischen Landeskirche, die gerade auf ihrer Synode in Coburg den breit angelegten Reformprozess „Profil und Konzentration“ beschlossen hat.

Rückfragen gerne an Pfr. M.Maier
0160 93607151, michael.maier1[at]elkb[dot]de

Text: Pfr. M.Maier