Am Dienstag, 16.Januar 2018 findet um 19.00 Uhr im Kreuz+Quer Haus der Kirche, Bohlenplatz 1, 91054 Erlangen ein Vortrag von Freya von Stülpnagel, Suizid-Hinterbliebene und Autorin, zum Thema Suizid, das doppelte Tabu statt. Der Tod an sich ist schon etwas, mit dem man sich  nicht gerne auseinandersetzt. Er macht uns Angst, weil wir alle nicht wissen, was uns erwartet und wie wir damit umgehen können. Wie reagieren wir als Betroffene? Wie das soziale Umfeld? Was hilft? Was hilft nicht? Diese Fragen bekommen eine Dringlichkeit, wenn ein Mensch am Suizid verstorben ist. Da ist die Fassungslosigkeit der Angehörigen besonders groß und die Verunsicherung des sozialen Umfeldes entsprechend ausgeprägt. Mit dem Vortrag wird die Referentin auf diese Fragen eingehen, und Möglichkeiten aufzeigen, wie es möglich ist, so einen schweren Schicksalsschlag zu überleben und wie das soziale Umfeld einen unterstützenden, sensiblen Weg mitgehen kann, damit die Hinterbliebenen eines Tages trotzdem wieder Ja zum Leben sagen können.

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, in Kleingruppen entweder mit der Referentin oder mit Vertreter/innen unterschiedlicher unterstützender Organisationen ins Gespräch zu kommen: Barbara Mühlberger von der Selbsthilfegruppe AGUS, Ralf Bohnert vom Krisendienst Mittelfranken, 

Pfr. Heinz Bäßler, Notfallseelsorger im Evangelischen Dekanat Erlangen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Veranstalter: BildungEvangelisch mit Kooperationspartern