Manchmal ist das Leben ein DrahtseilaktNicht immer geht alles glatt im Leben. Es gibt Zeiten, da sind wir auf die Hilfe anderer angewiesen. Gut, dass es dann Menschen gibt, die zuhören, zupacken, helfen, trösten, raten, ein Gebet sprechen.

In solchen Krankheits- und Krisenzeiten ist die Pfarrerin/der Pfarrer Ihrer Kirchengemeinde auch ausserhalb der üblichen Bürostunden für Sie zu sprechen. Sollte er oder sie einmal nicht direkt telefonisch erreichbar sein, ist für Vertretung gesorgt.

Pfarrerinnen, Pfarrer und ehrenamtlich in den Kliniken des Dekanats tätige Personen wenden sich Menschen zu, deren Leben durch eine Krankheit einen Einschnitt erfährt oder zu Ende geht.

Besonders die Diakonischen Einrichtungen wenden sich Menschen in Notlagen zu. Beratungsschwerpunkte der Kirchlichen allgemeinen Sozialarbeit (KASA) sind die Beratung bei persönlichen und familiären Krisen, z.B. Paarberatung, Trennungs- und Scheidungsberatung, Beratung zu sozialrechtlichen Themen, Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten und die Vermittlung adäquater Hilfsangebote/Einrichtungen.

Die Telefonseelsorge ist für alle da, in allen schwierigen Lebenssituationen - Krankheiten, Beziehungsproblemen, Suchtfragen, Schuldensituationen, Einsamkeit, Sinnfragen. Tag und Nacht. Weil jeder Mensch plötzlich unvermutet in ein Krise geraten kann. Am anderen Ende der Leitung: erfahrene, geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zuhören können, die helfen können, die eigenen Lebensenergien wieder zu entdecken. Anonymität und Verschwiegenheit sind selbstverständlich
Die Telefonseelsorge ist ein Angebot der evangelischen und katholischen Kirchen. Sie ist rund um die Uhr kostenfrei erreichbar unter 0800 1110111 und 0800 1110222.

Ein schwerer Verkehrsunfall mit Verletzten oder der überraschende Tod eines geliebten Menschen versetzen Betroffene und Angehörige in Schock. Und während das Räderwerk aus Ärzten, Medizin und Technik perfekt abläuft, bleiben ihre Fragen, Ängste und Gefühle unbeantwortet im Raum stehen. In solchen Grenzsituationen stehen ausgebildete Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger für erste Fragen und Bedürfnisse von unverletzten Beteiligten, von Verletzten und Angehörigen oder für die technischen sowie medizinischen Einsatzkräften zur Verfügung. Sie übernehmen oder begleiten das Überbringen von Todesnachrichten und beten für Sterbende und Tote. Im Bereich des Dekanats Erlangen koordiniert Pfarrer Heinz Bäßler das Team der Notfallseelsorge.

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Mit dem Abschied leben

Unter diesem Motto bietet das Portal „Trauernetz.de“ Menschen in Abschiedssituationen Hilfen und Unterstützung an.
Das Portal wird gemeinsam von mehreren evangelischen Landeskirchen in Deutschland verantwortet.

Begleitung für Trauernde

organisiert der Hospizverein Erlangen.

Das monatliche Trauercafé in der Villa an der Schwabach, Hindenburgstraße 46a, lädt Trauernde ein, mit Menschen in ähnlicher Lage ins Gespräch zu kommen und sich über weitere Hilfen zu informieren. Termine finden Sie unter dem Stichwort "Trauercafe" bei BildungEvangelisch.