Seiteninhalt

Illustration mit aktueller Jahreslosung

Kirche vor Ort

„Vor Ort“, das ist mitten im aktuellen Geschehen; wo sich Entscheidungen bewähren oder scheitern; wo’s drauf ankommt, da zu sein. „Vor Ort“: das ist, wo die Menschen sind um die es geht.

Der Ausdruck „vor Ort“ kommt aus der Bergmannssprache: Unten im Grubenschacht, wo Kohle, Salz oder Erz gebrochen wird, ist „vor Ort“. Dort ereignet sich das, wofür das ganze Bergwerk da ist.
„Kirche vor Ort“ sind die Gemeinden des Dekanats. Dort wird die Kirche im gottesdienstlichen Leben, aber auch in vielen anderen Angeboten sichtbar. Dort entdecken, leben und feiern Menschen ihren Glauben, dort begegnen sie sich auf persönlicher Ebene, schenken Zuwendung, bieten Begleitung und Hilfe. 
 
„Kirche vor Ort“ sind ebenso die diakonischen Einrichtungen des Dekanats, welche das „Tun“ in den Mittelpunkt stellen. Dort sind Menschen in der Seelsorge tätig, bieten anderen Menschen in Not Zuwendung und übernehmen Verantwortung.
 
„Kirche vor Ort“ sind auch die zahlreichen Bildungseinrichtungen von Kindergarten, Schule, Universität bis hin zu Einrichtungen der Erwachsenenbildung, wo Menschen miteinander darüber nachdenken und diskutieren, wie das Evangelium von Jesus Christus in unserer Zeit zu verstehen ist.
 
Überall wo Menschen im Alltag verantwortlich vor Gott handeln, ist „Kirche vor Ort“ - auch wenn kein Kirchturm in Sicht ist. Denn Kirche ist nicht einfach Institution, sondern sie beschreibt ein Ereignis: die Begegnung von Menschen mit Gottes Botschaft in verstehbaren und glaubhaften Zeugnissen für unsere Welt. Sie ist ökumenisch im doppelten Sinn: konfessionsübergreifend und weltumspannend.

Zusatzinformationen

 

 

 

 

 

Schlossgartengottesdienst

Impulspapier der Landessynode  

Einführungsreferat "Kirche vor Ort",
Dr. Dorothea Deneke-Stoll,
Landessynode Augsburg, 12.04.05

Präsentation zur Kirche vor Ort
(Stand: Oktober 2005)