Geschichte und Gegenwart

Zeit und Ewigkeit
Das Kirchenjahr kurz erklärt

Diese Rubrik möchte über Zusammenhänge und geschichtliche Hintergründe knapp informieren und anregen, das Kirchenjahr intensiver mitzuerleben. Sie beginnt nicht mit dem Kirchenjahr, sondern steigt "Jetzt" ein in der Gegenwart, von der aus ein Zeitraum nach dem nächsten angeklickt werden kann.
Grundsätzlich kann Zeit auf zweierlei Weisen erlebt werden: als verfügbare, messbare Zeit (griechisch „chronos"). Und als Übergänge zwischen zyklisch wiederkehrenden Festen und „normalen” Alltagszeiten. In der Feier des Festes kann das Zeitgefühl verloren gehen und sich ein Geschmack der Ewigkeit einstellen (griech. „kairos").
Der Begriff „Zeit” ist ursprünglich ein kultischer Begriff: „tempus” und „templum” (eigentlich „kleine Zeit”) hängen zusammen. So lässt sich das Kirchenjahr als „immer neue Vergegenwärtigung und Darstellung des Lebens Christi” begreifen, so „als begegne es einem zum ersten Male” (Jochen Klepper). Im Kirchenjahr steckt also die Chance, Zeit nicht nur als knappes Gut zu erleben, sondern als erfüllte Zeit, als Gegenwart Gottes!

Adventszeit - Passions- und Osterzeit - Das Osterlachen - Osterzeit und Pfingsten - Trinitatis-Zeit - Ende des Kirchenjahres nach oben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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