Hauptgottesdienste

Hauptgottesdienst

Die Ordnung des Gottesdienstes Grundform 1 (G 1) findet sich im Gesangbuchteil unter
Nr. 679 Grundsätzliche Einführung (Inhalte und Aufbau),
Übersicht und Gebete zum Gottesdienst Nr. 670 bis 678 Läuten der Glocken,
Stilles Gebet des einzelnen, Schlagen der Uhr um 10 Uhr

 

Eröffnung und Anrufung
1. Orgelvorspiel
2. Trinitarische Einleitung
3. Gesprochener Segensgruß (salutatio) L: Der Herr sei mit euch - G: Und mit deinem Geist.
4. Begrüßung, Ansagen zum Gottesdienstverlauf
5. Eingangslied
6. Vorbereitungsgebet (Confiteor)
7. Eingangspsalm (Introitus)
- Leitvers nur zur Beginn und zum Schluß zu singen
8. Kyrie, zumeist 178.2
9. Gloria und Gloriastrophe/n
10. gesungener Segensgruß/Salutatio
11. Tagesgebet (Kollektengebet)

Verkündigung und Bekenntnis
12. Erste Schriftlesung: Epistel oder Lesung aus dem Alten Testament
13. Lobruf: Vierfaches Halleluja 181.1
14. Lied (der Woche)
15. Zweite Schriftlesung: Lesung des Evangeliums
16. Lobruf: L: Ehre sei dir Herr - G: Lob sei dir, Christus
17. Das Glaubensbekenntnis-(gelegentlich auch nach der Predigt)
18. Liedstrophe zum Wort Gottes - (gelegentlich auch ein musikalisches Stück)
19. Predigt: Kanzelgruß, Predigt, Kanzelsegen, Stille
20. Predigtlied
21. Dankopfer - stilles Dankgebet (Kirchenvorstandsmitglied) nach dem Niederlegen des Geldes
22. Abkündigungen
23. Allgemeines Kirchengebet und Vaterunser

Sendung und Segen
24. Schlußliturgie: Segensgruß, Entlassung, Segen
25. Schlußstrophe (freigestellt)
26. Orgelnachspiel (dazu nimmt die Gemeinde Platz)

 


Hauptgottesdienst mit Taufe

Die Taufgemeinde nimmt im vorderen Bereich der Kirche Platz,
dort, wo der Taufstein ist. 1. Der Gottesdienst führt bis zur ersten Schriftlesung 2. LIED 3. Der Taufauftrag Jesu: Mt 28:18-20 4. Kreuzzeichen über Kopf und Brust des Täuflings 5. Eine kurze Erläuterung zum Taufspruch 6. Das Versprechen der Eltern und Paten 7. Das Glaubensbekenntnis der ganzen Gemeinde 8. Die Taufhandlung 9. Das Überreichen der Taufkerze 10. Das Gebet am Altar, im Knien (evtl. Beteiligung von Angehörigen) 11. Der Segen an die Familie (Die Bücherei steht zur Verfügung, um kleineren Kindern Raum zu geben,
der Gottesdienst wird dahin übertragen) 12. LIED 13. Predigt 14. LIED 15. Abkündigungen 16. Allgem. Kirchengebet 17. Vaterunser 18. Schlußliturgie mit Segen 19. Orgelspiel (dazu sitzt die Gemeinde)
 

Taufgottesdienst

Die Taufgemeinde versammelt sich im Eingangbereich der Kirche, etwa dort, wo der Mittelgang beginnt. Läuten der Taufglocke um 11.30 Uhr

1. Begrüßung und Einleitung durch den Pfarrer
2. Einzug unter Orgelspiel
3. Der Taufauftrag Jesu: Mt 28:18-20 & Mk 16:15-16
4. Kreuzzeichen über Kopf und Brust des Täuflings:
Nimm hin das Zeichen des Kreuzes als Ausdruck dessen,
daß Du heute unter die Herrschaft des gekreuzigten und
auferstandenen Jesus Christus gestellt wirst.
5. Eingangsgebet
6. LIED
7. Die Ansprache zum Taufspruch
8. LIED (evtl. auch später)
9. Das Versprechen der Eltern und Paten
10. Das Evangelium von der Kindersegnung Mk 10:13-16
(evtl. durch die Paten oder andereTaufgäste)
11. Das Vaterunser
12. Das Glaubensbekenntnis
13. LIED
14. Die Taufhandlung
15. Das Überreichen der Taufkerze
16. Das Gebet (evtl. mit Beteiligung von Angehörigen) am Altar, im Knien
17. Der Segen an die Familie und Paten mit Handauflegung
18. LIED
19. Nachspiel der Orgel
20. Gelegenheit zu besonderen Fotos
21. Kollekte am Ausgang

 


Abendmahlsgottesdienst

Die Ordnung des Gottesdienstes Grundform 1 (G 1) findet sich im Gesangbuchteil unter Nr. 679 Grundsätzliche Einführung (Inhalte und Aufbau), Übersicht und Gebete zum Gottesdienst Nr. 670 bis 678 Läuten der Glocken, Stilles Gebet des einzelnen, Schlagen der Uhr um 10 Uhr

Eröffnung und Anrufung
1. Orgelvorspiel
2. Trinitarische Einleitung
3. Gesprochener Segensgruß (salutatio) L: Der Herr sei mit euch - G: Und mit deinem Geist.
4. Begrüßung, Ansagen zum Gottesdienstverlauf
5. Eingangslied
6. Vorbereitungsgebet (Confiteor)
7. Eingangspsalm (Introitus)
- Leitvers nur zur Beginn und zum Schluß zu singen
8. Kyrie, zumeist 178.2
9. Gloria und Gloriastrophe/n
10. gesungener Segensgruß/Salutatio
11. Tagesgebet (Kollektengebet)

Verkündigung und Bekenntnis
12. Erste Schriftlesung: Epistel oder Lesung aus dem Alten Testament
13. Lobruf: Vierfaches Halleluja 181.1
14. Lied (der Woche)
15. Zweite Schriftlesung: Lesung des Evangeliums
16. Lobruf: L: Ehre sei dir Herr - G: Lob sei dir, Christus
17. Das Glaubensbekenntnis-(gelegentlich auch nach der Predigt)
18. Liedstrophe zum Wort Gottes - (gelegentlich auch ein musikalisches Stück)
19. Predigt: Kanzelgruß, Predigt, Kanzelsegen, Stille
20. Predigtlied
21. Dankopfer - stilles Dankgebet (Kirchenvorstandsmitglied) nach dem Niederlegen des Geldes
22. Abkündigungen
23. Allgemeines Kirchengebet und Vaterunser
(beim Abendmahlsgottesdienst während der Liturgie)

Abendmahl
24. Abendmahlsliturgie und Austeilung
25. während der Austeilung einzelne Lieder und Taizé-Strophen

Sendung und Segen
26. Schlußliturgie: Segensgruß, Entlassung, Segen
27. Schlußstrophe (freigestellt)
28. Orgelnachspiel (dazu nimmt die Gemeinde Platz)

Einige Bemerkungen
Die Gesangbuchnummer richten sich nach der Ausgabe „Bayern“ des Ev. Gesangbuches.
Statt eines kurzen Liedes ist vor der Predigt auch gelegentlich ein Musikstück möglich.
Der gegenseitiger Friedensgruß innerhalb der Gemeinde ist nicht üblich. Die liturgische Tracht:
Die dem Kirchenjahr entprechende Stola ist seit langem üblich, der weiße Talar wurde seit etwa 12 Jahren an besonderen Festtagen getragen, seit fünf Jahre fast jeden Sonntag.
Der Kirchenvorstand hat diese liturgischen Bräuche gut geheißen, aber sie sind nicht Pflicht.
Er hat die in der Gemeinde tätigen Pfarrer jedoch gebeten, in möglichst großer Nähe zueinander die liturgischen Formen zu beachten wie z.B. im Ritus des Abendmahls.

 

 


Traugottesdienst

(vorheriges Abgeben der Heiratsurkunde des Standesamtes und der Eheringe)

1. Einzug in die Kirche unter Glockengeläut und Orgelspiel
2. Eröffnung:
Biblisches Eingangswort
Begrüßung der Hochzeitsgemeinde
3. LIED
4. Psalmgebet
5. Traupredigt zum Trauspruch
6. LIED
7. Worte der Hl. Schrift zur Ehe:
(Das Brautpaar steht auf, es stellen sich die Trauzeugen dazu)
Schriftlesungen: Schöpfungserzählung, Evangelium, Epistel
8. Die Trauhandlung
Traufragen bzw. Eheversprechen (Fassung festlegen)
Ringwechsel (Ringkissen oder Silberteller)
Reichen der rechten Hand, Deklaration als Ehepaar
9. Gebet und Segen
Dankgebet und Fürbitten
Vaterunser und Segen
10. LIED
11. Auszug aus der Kirche, Einlegen der Kollekte

Anmerkung:
Musikstücke können an verschiedenen Stellen eingefügt werden
wie z.B. nach dem Psalmgebet und der Trauhandlung.
Es kann auch eine Traukerze überreicht werden.

 


Aussegnungsgottesdienst

1. Musikstück
2. Eröffnung & Eingangsvotum
3. Lied
4. Psalmgebet
5. Schriftlesung
6. Lied
7. Ansprache
8. Lied
9. Gebet
10. Vaterunser
11. Segen
12. Musik zum Auszug

1. Handlung am Grab
Nach Niederlassen des Sarges & Fortgehen der Sargträger:
Votum: „Nachdem der allmächtige Gott,................(Namen) aus diesem Leben abgerufen hat, legen wir ihn/sie in Gottes Acker, daß er/sie zu Erde werde, wovon er/sie genommen ist.
Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zum Staub.
Jesus Christus wird ihn/sie auferwecken am Jüngsten Tage, er sei ihr/ihm gnädig im Gericht. So ruhe er/sie im Frieden Gottes des Vaters und des Sohnes und des H. Geistes.
(Schlagen des Kreuzes über dem Grab)
Dann: Schriftlesung zu Auferstehung wie etwa 1Kor 15:42b-44a.55-57 oder Offb 21:1.3-5a

2. Handlung am Sarg
Ist es dagegen eine Aussegnungsgottesdienst vor der späteren Einäscherung, dann wird der Sarg bis zum Bestattungsauto gebracht, in den Wagen hineingeschoben und für den Transport gesichert. Die Angehörigen legen dann manchmal Blumen zum Sarg.
Pfarrer:
„Nachdem der allmächtige Gott ............... (Name) aus diesem Leben abgerufen hat, befehlen wir ihn/sie der Barmherzigkeit Gottes. Er/Sie ruhe im Frieden Gottes des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes (Schlagen des Kreuzzeichens).
Dann schließt der Bestatter das Fahrzeug und fährt allmählich davon. Währenddessen bleibt man bei der Trauergemeinde, bis das Auto nicht mehr zu sehen ist.

3. Manchmal wollen die Angehörigen lieber den Sarg in der Kapelle lassen und still fortgehen. Dann endet der Trauergottesdienst mit dem Segen an die Gemeinde.

4. Ist es eine Urnenbeisetzung, der aber der Aussegnungsgottesdienst vorausgegangen ist, findet keine Feier mehr in der Kapelle statt, sondern man eröffnet die Urnenbestattung mit einem Votum, evtl. gefolgt von Psalm oder Lied und zieht direkt zum Grab. Dort wird die Urne zuerst beigesetzt. Man verfährt dann wie bei einer Beerdigung, nur ist eben statt des Sarges die Urne da, so daß die Bestattungsworte etwas abgewandelt werden müssen. Es folgt eine Schriftlesung, evtl. eine kurze Auslegung, dann Gebet, Vaterunser und Segen.

5. Manchmal findet eine „Urnenbeerdigung“ statt d.h. es findet der normale Trauergottesdienst statt, aber eben nicht mit Sarg, sondern nur mit der Urne.